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Land fördert Forschung zur Gentechnik

Seit etwa einem Jahr unterhält Rheinland Pfalz die RLP AgroScience (Neustadt) als gemeinnützige Gesellschaft, früher Zentrum für grüne Gentechnik. Sie betreibt grundlagen- und anwendungsorientierte Forschungs- und Entwicklungsarbeiten auf den Gebieten Biotechnologie und Agrarökologie im Zusammenhang mit Pflanzenproduktion. Die Gesellschaft versteht sich als Bindeglied zwischen universitärer Forschung und der Wirtschaft sowie zu Verbänden und öffentlichen Institutionen und will den Wissenstransfer fördern. Gentechnik ist natürlich ein Schwerpunkt der Arbeit. In Deutschland ist bisher nur der Versuchsanbau im Freiland erlaubt, weltweit sind etwa 90 Millionen Hektar gentechnisch veränderter Pflanzen im normalen Anbau.

Das Institut für Pflanzenforschung AlPlanta innerhalb der Gesellschaft bearbeitet folgende Forschungsschwerpunkte: Verbesserung von neuen und bereits marktetablierten Genotypen verschiedener Kulturpflanzenarten durch gentechnische Züchtungsmethoden, Etablierung von Schaderregerresistenz und abiotischer Stresstoleranz, wie nematodenresistente Reben, oder Resistenz der Pflaume gegen Scharka-Infektion, Virussresistenz bei Zucchini.