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Landbaukultur-Preis: herausragende Höfe gesucht

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Bis Ende September können sich Landwirtsfamilien zusammen mit Architekten oder Landschaftsarchitekten in einem neuen Wettbewerb um eine Auszeichnung für herausragendes Bauen auf den Höfen bewerben. Es winken Preisgelder in Höhe von insgesamt 45.000 Euro.

Der Deutsche Landbaukultur-Preis zeichnet herausragendes Bauen auf landwirtschaftlichen Höfen aus. Foto: Stiftung LV Münster

Für Landwirte wie für Architekten ist es eine reizvolle Aufgabe, Neu- und Umbauten auf den Höfen so zu planen und auszuführen, dass sie sich wie selbstverständlich in die Landschaft einfügen. Dass sie Neues und Funktionales möglich machen und gleichzeitig den Charakter des Hofes betonen sowie die Eigenarten der Region berücksichtigen.

Deutscher Landbaukultur-Preis zum ersten Mal bundesweit ausgeschrieben

Der Deutsche Landbaukultur-Preis wird in diesem Jahr zum ersten Mal bundesweit ausgeschrieben. Vergeben wird er in zwei Kategorien:

  • neue Gebäude, Gebäudeteile und/oder Außenanlagen
  • Umbauten oder Umnutzungen von Altgebäuden, Gebäudeteilen oder Außenanlagen

Voraussetzung ist, dass die Bauten – hervorragend gestaltete Wohnhäuser, Ställe, Scheunen und Verkaufsräume oder auch Ferienwohnungen und Gärten – innerhalb der vergangenen zehn Jahre gebaut oder umgestaltet worden sind. Eine Experten-Jury aus namhaften Architekten, Landschaftsarchitekten und Sachverständigen kürt aus den Einreichungen die architektonisch besten Projekte.

Ideelle Träger der Auszeichnung sind der Deutsche Bauernverband, der Bund Deutscher Architekten und der Bund Deutscher Landschaftsarchitekten. Die Bewerbungsfrist endet am 30. September.

Weitere Informationen und das Anmeldeformular gibt es auf der Webseite des Deutschen Landbaukultur-Preises.