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Landesgartenschau 2026: alle drei Bewerber weiter

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Für die Austragung der Landesgartenschau 2026 in Brandenburg sind laut Ministerium für Landwirtschaft, Umwelt und Klimaschutz (MLUK) insgesamt drei Bewerbungen eingegangen. Nach umfangreicher Prüfung der Unterlagen durch die Gremien wurde entschieden, dass alle drei Bewerber ein Konzept für die Umsetzung erarbeiten und einreichen können.

Alle drei Bewerber dürfen ihre ausführlichen Konzepte für eine Durchführung der Landesgartenschau 2026 in Brandenburg einreichen. Symbolfoto: Green Solutions

Drei Bewerbungen eingegangen

Alle drei Bewerber in Brandenburg kommen in die nächste Runde. Für die Ausrichtung der Landesgartenschau im Jahr 2026 haben sich die Städte Spremberg/ Grodk, Wittenberge und der interkommunale Verbund „Märkische Landschaftsgärten“ beworben. Bis zur Bewerbungsfrist am 24. März waren das die drei einzigen Bewerbungen, die nach dem öffentlichen Aufruf eingegangen seien. Eine Jury aus Landesregierung, Kommunen und Verbänden hat die Bewerbungsunterlagen gemeinsam geprüft und zusammen entschieden, dass allen drei Bewerbern die Möglichkeit gegeben werde, in der nächsten Runde ein Konzept zu erarbeiten und vorlegen zu können.

Arbeitsgruppe empfiehlt alle drei Bewerber

Laut MLUK seien mit den drei Bewerbungen auch drei sehr verschiedene und interessante Ansätze aus dem Norden, der Mitte und dem Süden des Landes eingegangen. Aufgrund dieser Diversität der Bewerbungen wurde von einer interministeriellen Arbeitsgruppe aus Städte- und Gemeindebund, dem Verein zur Förderung von Landesgartenschauen und der Brandenburgischen Architektenkammer empfohlen, mit allen drei Interessenten in die zweite Runde zu gehen. Die Bewerber haben nun die Aufgabe, detaillierte Konzepte für eine Durchführung der Landesgartenschau 2026 zu erstellen. Damit sollen die Bewerber aufzeigen, wie es ihnen gelingen kann, mit einer LAGA zum Impulsgeber für regionale Entwicklungsprozesse zu werden und vorhandene Potentiale zu entwickeln.

„Landesgartenschauen fördern Image, Identität und Bekanntheitsgrad“

„Landesgartenschauen fördern das Image, die Identität und den Bekanntheitsgrad einer Kommune, sie stärken die eigene städtische und ländliche Entwicklung sowie den Bürger- und Gemeinschaftssinn – und das sowohl im Vorfeld, bei der Durchführung und im Nachgang einer LAGA. Deshalb freue ich mich, dass die Landesregierung im März eine Fortführung der LAGA für 2026 beschlossen hat“, betont Brandenburgs Landwirtschaftsminister Axel Vogel. Bis zum 11. März 2022 haben die Bewerber nun Zeit, ihre Konzepte einzureichen, im Anschluss entscheidet die Landesregierung darüber, wer den Zuschlag bekommt.

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