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Landesgartenschauen in Hessen: Gärtnerverband favorisiert Bad Hersfeld

In wenigen Wochen wird sich entscheiden, welche Stadt für die Landesgartenschau 2014 zum Zuge kommt. Das sagte der hessische Landwirtschaftsminister Wilhelm Dietzel beim Hessischen Gartenbautag. Vier Städte haben sich beworben: Bad Hersfeld, Gießen, Taunusstein, Bad Soden-Allendorf.

Der Hessische Gärtnereiverband habe einen eindeutigen Favoriten, sagt Verbandspräsident Jürgen Merz. Die Bewerbung von Bad Hersfeld erfülle "alles, was wir uns für eine prima Landesgartenschau vorstellen". Die Kreis- und Kurstadt Bad Hersfeld will auf einer mitten in der Stadt gelegenen Industriebrache die nicht denkmalgeschützten Hallen abreißen und auf den neuen Flächen einen Stadtpark gestalten. Die Flächenentsiegelung sei ein wichtiger städtebaulicher Aspekt. Auch das Finanzierungskonzept der Bad Hersfelder überzeuge.

Der Gärtnereiverband habe in Hessen bei der Landesgartenschau-Vergabe kein Stimmrecht, sondern könne nur beraten.

Ein anderer von Merz herausgestellter Landesgartenschau-Aspekt betrifft die Finanzierung der gärtnerischen Beiträge, insbesondere des Wechselflors. Das Finanzministerium in Wiesbaden habe entsprechende Vorschläge, hierfür einen Betrag von 400.000 Euro fest vorzusehen, bisher abgelehnt.