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Landesverband Sachsen und ZVG an einem Tisch: Wiedereintritt in den ZVG bleibt Thema

Auch nach dem Austritt des Landesverbandes Gartenbau Sachsen aus dem Zentralverband Gartenbau (ZVG) per 1. Januar 2005 - Gründe dafür waren vornehmlich Differenzen bezüglich der Beitragsforderungen des ZVG - rissen die Kontakte zwischen dem ZVG und Mitgliedern des Landesverbandes nicht ab. So herrschte am vergangenen Sonntag in Dresden zwischen sächsischen Gärtnern und dem Präsidenten des ZVG, Karl Zwermann, eine gelöste Stimmung. Peter Nietzold, Kreisgärtner der Gruppe Dippoldiswalde/Freital, begrüßte die zahlreich erschienenen Verbandsmitglieder und sprach das aus, was wohl alle in diesem Moment auch dachten: Im Verband wird wieder an einem Strang gezogen, die Zwistigkeiten der vergangenen Monate sind beigelegt. Im Vordergrund stehe jetzt die Arbeit, betonte Nietzold und sagte in Richtung ZVG: Eine Mitgliedschaft sei letztlich eine Investition in die Zukunft, der ZVG stehe für die Interessen der Gärtner. Zwermann freute sich in seinem kurzen Statement darüber, dass die schwierige Zeit des Verbandes ein gutes Ende gefunden habe. Der Verband stehe auf neuen Füßen und sei in sich einig. Das sei auch wichtig, denn die Zeiten für die Gärtner würden nicht einfacher, sondern immer schwerer. Er verwies dabei unter anderem auf die Heiz- und Transportkosten. Befragt, wie es um den Wiedereintritt des LVG Sachsen in den ZVG stehe, hielt sich Zwermann betont zurück. Man freue sich auf eine fruchtbare Zusammenarbeit, dränge aber auf keine Weise. Vordringlich gehe es jetzt in Sachsen um die Wiederherstellung einer starken Gemeinschaft, in die alle Gärtner der drei Regierungsbezirke einbezogen sind.