Landesverband übergibt Christbaum an Umweltministerium

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Ein Weihnachtsbaum aus nordrhein-westfälischem Anbau schmückt das Foyer des Umweltministeriums. Foto: MULNV NRW

Das nordrhein-westfälische Umweltministerium in Düsseldorf wird in der Adventszeit von einem regionalen Weihnachtsbaum geschmückt. Den zertifizierten Baum übergab der Landesverband Gartenbau NRW dem Ministerium.

Fachgruppe übergibt Weihnachtsbaum

Im Foyer des Dienstgebäudes am Emilie-Preyer-Platz steht ab sofort ein PEFC-zertifizierter Weihnachtsbaum aus nordrhein-westfälischem Anbau, den der Landesverband Gartenbau NRW dem Ministerium kürzlich übergab und der von Staatssekretär Dr. Heinrich Bottermann in Empfang genommen wurde. Geliefert wurde der Baum von Eberhard Hennecke, Vorsitzender der Fachgruppe Weihnachtsbaum- und Schnittgrünerzeuger NRW, der damit eine seit einigen Jahren bestehende Tradition fortführt. Auszubildende des Ministeriums schmückten den Christbaum anschließend feierlich.

Hauptanbaugebiet Sauerland

Das nordrhein-westfälische Sauerland gehört zu den größten Anbaugebieten für Weihnachtsbäume. In ganz NRW werden Christbäume auf einer Fläche von rund 15.500 Hektar kultiviert, davon liegen ungefähr 5.500 Hektar im Wald, die übrigen 10.000 Hektar auf landwirtschaftlichen Flächen. Hier gibt es rund 600 Weihnachtsbaum-Produzenten, zu denen auch Hennecke gehört. „Der Weihnachtsbaumanbau ist landschaftsprägend für das Sauerland und gehört hierher wie der Weinanbau an Rhein und Ahr. Wir sind stolz qualitativ hochwertige Bäume zu erzeugen und freuen uns, mit einem unserer Weihnachtsbäume den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Umweltministeriums ein wenig vorweihnachtliche Freude zu machen", so der Produzent.

PEFC-Zertifikat zeichnet Qualität aus

„Auch wenn vielerorts die Lage des Waldes aufgrund von Trockenheit und Borkenkäfer-Befall dramatisch sei, muss niemand auf einen Weihnachtsbaum verzichten oder gar auf einen Plastikbaum ausweichen. Vielmehr sollten sich die Menschen bewusst für einen in Nordrhein-Westfalen unter kontrollierten Bedingungen gewachsenen Baum entscheiden und den Vorteil kurzer Transportwege“, so Dr. Bottermann bei der Übergabe. Diese kontrollierten Bedingungen werden unter anderem durch das PEFC-Zertifikat (Programme for the Endorsement of Forest Certification Schemes) nachgewiesen. Darin geregelt ist unter anderem der begrenzte Einsatz von Pflanzenschutzmitteln, sowie eine Bedarfsanalyse für Bodenschutzkalkung und Düngung. Darüber hinaus existieren weitere Gütesiegel, wie auch „Bio-Zertifikate“, die eine Orientierung beim Weihnachtsbaumkauf bieten sollen und einen umweltgerechten Anbau garantieren.

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