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Landgard: Deutlich besser entwickelt als Gesamtmarkt

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Eine „außerordentlich positive Zwischenbilanz“ für das laufende Jahr hat Landgard nach ihren jüngsten Regionalversammlungen gezogen. Die Erzeugergenossenschaft konnte in den ersten drei Quartalen erneut ein organisches Umsatzwachstum gegenüber dem Vorjahr erzielen und hat sich insgesamt „deutlich besser als der Gesamtmarkt“ entwickelt.

„Es gilt, weiter hart zu arbeiten, aber das Fundament, die Wurzeln für eine erfolgreiche Entwicklung auch in schwierigen Rahmenbedingungen sind gelegt,“ so Armin Rehberg, Vorstandsvorsitzender der Landgard eG, auf einer der Regionalversammlungen. Foto: Landgard

Umsatz trotz anhaltender Hitze und Dürre positiv

In den Sparten Blumen & Pflanzen sowie Obst & Gemüse verbucht Landgard nach eigenen Angaben jeweils über eine Milliarde unkonsolidierten Umsatz und hat sich damit trotz der bis weit ins dritte Quartal hinein anhaltenden Hitze und Dürre positiv entwickelt.

„Landgard konnte sich den Marktentwicklungen zwar nicht gänzlich entziehen, hat sich aber dennoch deutlich besser entwickelt als der Gesamtmarkt“, erklärte Armin Rehberg, Vorstandsvorsitzender der Erzeugergenossenschaft, während der insgesamt sechs Regionalversammlungen für die Regionen in Deutschland, Niederlande/Belgien und Dänemark.

Zahl der Mitgliedsbetriebe gestiegen

Das Unternehmen sei „wieder der attraktive Partner für Erzeugerbetriebe und strategische Kunden im Fachhandel, LEH, DIY und Discount. Mit jeweils eigenen selbstständigen Einheiten, die voneinander lernen aber separat im jeweiligen Markt für ihre Kunden agieren, generieren wir miteinander klare Mehrwerte für unsere Kunden. Das zeigt die nationale und internationale Mitgliederentwicklung ebenso wie die Geschäftsentwicklung von Landgard“, so Rehberg.

So konnte die Erzeugergenossenschaft durch das Hinzugewinnen weiterer Mitglieder im In- und Ausland die Zahl seiner Mitgliedsbetriebe auf inzwischen rund 3.300 Unternehmen steigern. Das liegt laut Landgard nicht nur deutlich über dem Niveau von 2014, sondern auch wieder über den Mitgliederzahlen der Jahre 2011/2012 – trotz der Auswirkungen des Strukturwandels im Gartenbau in Deutschland.

Landgard mit neuer Anschlussfinanzierung

Die insgesamt positive Geschäftsentwicklung spiegelt sich Landgard zufolge auch in den Rahmenbedingungen und Konditionen einer neuen langfristigen Anschlussfinanzierung wider, die kurz vor dem Abschluss stehe. Die jährlichen Finanzierungsnebenkosten und der Zinsaufwand sollen dadurch weiter signifikant sinken. Darüber hinaus will die Erzeugergenossenschaft eine bis dato als Sicherheit genutzte Landesbürgschaft vorfällig rückabwickeln, wodurch sich der Finanzaufwand weiter reduziere.

Positiv zur Gesamtentwicklung des Unternehmens haben darüber hinaus unter anderem die Konzepte, Eigenmarken und Lizenzkooperationen beigetragen. Hier stellte Landgard für das kommende Jahr über 25 neue sowie optimierte und erweiterte kreative Ideen in Aussicht, um die Produkte Mitgliedsbetriebe am POS gekonnt in Szene zu setzen.

Zweiter Cash & Carry Zukunftsmarkt in Neuss

Um den Fachhandelsbereich als eines der Kerngeschäfte in der Sparte Blumen & Pflanzen nachhaltig weiterzuentwickeln und zukunftssicher aufzustellen, hat Landgard nach der Eröffnung des Cash & Carry Markts in Herongen inzwischen in Neuss mit der Weiterentwicklung eines zweiten Cash & Carry Zukunftsmarkts begonnen. „Dabei werden viele Elemente und Ideen aufgegriffen, die bereits seit März im Cash & Carry Zukunftsmarkt Landgard Herongen im Einsatz sind und sich dort bewährt haben“, so Rehberg.

Auch über die aktuelle Entwicklung der 2015 gegründeten und mitgliederfinanzierten Initiative „Blumen – 1000 gute Gründe“ informierte Landgard die Erzeuger auf den Regionalversammlungen. Bei Facebook nähert sich die Initiative inzwischen der Marke von 160.000 Fans und ist damit laut Landgard die größte Facebook-Community für Blumen & Pflanzen in Deutschland. Seit 2018 ist die Initiative zudem bei Instagram aktiv mit aktuell 5.500 Followern.

Veiling Rhein-Maas: Kerngeschäft weiter ausbauen

Schließlich erläuterte Rehberg auf Nachfrage den aktuellen Stand bei der Veiling Rhein-Maas. „Es gilt, das Kerngeschäft der klassischen Uhr, das entgegen dem allgemeinen Trend auch 2018 bis dato um 0,4 Prozent besser performt als im Vorjahr, weiter zu sichern und auszubauen und gleichzeitig schneller und konsequenter in Wachstumsfelder wie Klokservice, Fernkauf, Uhrvorverkauf oder Webshop-Lösungen zu investieren“, so der Vorstandsvorsitzende.

Die Veiling Rhein-Maas biete als Joint Venture von Landgard (75 Prozent) und Royal FloraHolland (25 Prozent) für die Mitgliedsbetriebe beider Muttergesellschaften wie für die Fachhandelskunden „aus meiner Sicht einfach entsprechende Mehrwerte und das ist die Grundlage des Erfolges“, so Rehberg.