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Landgard: Finanzierung bis 2023 gesichert

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Mit dem vorzeitigen Abschluss einer langfristigen Neufinanzierung zu wesentlich besseren Konditionen als bisher hat Landgard jetzt die Finanzierung der Erzeugergenossenschaft bis zum Jahr 2023 gesichert. Das bedeutet ab dem kommenden Jahr deutlich niedrigere Finanzierungskosten für das Unternehmen.

„Gemeinsam haben wir für die Erzeugergenossenschaft Landgard sehr viel erreicht“, ist Armin Rehberg, Vorstandsvorsitzender der Landgard eG, überzeugt. Foto: Landgard

Zinsniveau „marktgerecht optimiert“

Als marktgerecht bezeichnet Landgard die neu abgeschlossene Finanzierung, die eine maximale Laufzeit von fünf Jahren bei drei Jahren Grundlaufzeit und jeweils zweimal einem Jahr Verlängerungsoption hat. Die Finanzierungskosten für die Erzeugergenossenschaft sinken dabei vor allem durch ein „marktgerecht optimiertes“ Zinsniveau, so das Unternehmen.

Zusammengesetzt ist die neue Finanzierung – die bereits zwei Jahre  vor dem möglichen Ablauf der aktuellen Finanzierung abgeschlossen wurde – aus einem Bankenportfolio von zehn Instituten mit regionalem und nationalem Fokus und insbesondere mit Instituten, „die aufgrund ihrer Struktur zur strategischen Ausrichtung der Erzeugergenossenschaft Landgard und den relevanten Märkten passen“, wie das Unternehmen betont.

Vorzeitige Rückabwicklung der Landesbürgschaft möglich

„Wesentliche Voraussetzung für die jetzt mögliche Neufinanzierung war das zurückgewonnene Vertrauen durch die erfolgreiche Restrukturierung von Landgard, das organische Wachstum der vergangenen Jahre, die neue strategische Ausrichtung und die Geschlossenheit und Transparenz zu Mitgliedsbetrieben, strategischen Kunden und externen Partnern“, erklärt Armin Rehberg, Vorstandsvorsitzender der Landgard eG.

Durch diese Entwicklung sei die Erzeugergenossenschaft auch in der Lage, die aus der Restrukturierung stammende Landesbürgschaft des Landes Nordrhein-Westfalen vorzeitig rückabzuwickeln, die Rehberg zufolge „aufgrund des konsequenten Abbaus alter Bankverbindlichkeiten bei parallelem Aufbau von Eigenkapital schlicht nicht mehr notwendig ist“.

„Gemeinsam für die Erzeugergenossenschaft Landgard sehr viel erreicht“

Mit der neuen und verbesserten Finanzierung will sich Landgard unter anderem fit für die Zukunft machen und zukunftsgerichtete Investitionen im IT-Bereich sowie der Standortoptimierung – wie den Neubau des Cash & Carry Markts Neuss oder neuer Lagerstandorte wie Rade, Berbersdorf oder München – konsequent angehen.

„Wir bedanken uns ausdrücklich bei der DZ Bank, Commerzbank und der NIBC sowie den weiteren zukünftigen Finanzierern von Landgard und beim Land NRW für die Unterstützung in der Vergangenheit und in der Zukunft. Bei unseren Mitgliedsbetrieben und Kunden für ihr Vertrauen und bei unseren Mitarbeitern für ihren Einsatz. Auf Seiten von Landgard bei unserem CFO, Carsten Bönig, und unserem Leiter Finanz- und Rechnungswesen, Michael Maas, die das Projekt geleitet haben. Gemeinsam haben wir für die Erzeugergenossenschaft Landgard sehr viel erreicht. Vielen Dank“, so Rehberg.