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Landgard: „Nähe als ein entscheidender Erfolgsfaktor“

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Landgard hat die vorläufigen Zahlen für 2018 vorgelegt. Demnach konnte die Erzeugergenossenschaft ihren Bruttoumsatz auf knapp zwei Milliarden Euro steigern und sich deutlich besser als der Gesamtmarkt entwickeln – trotz herausfordernder Witterungsbedingungen und negativer Marktentwicklungen.

„Dank der gemeinsamen Anstrengung unserer Mitgliedsbetriebe und Mitarbeiter ist es gelungen, uns trotz extrem schwieriger Rahmenbedingungen und negativer Marktentwicklungen deutlich besser zu entwickeln als der Gesamtmarkt“, so Armin Rehberg, Vorstandsvorsitzender der Landgard eG. Foto: Landgard

„2018 für die ganze Branche alles andere als einfach“

„Das Jahr 2018 war für die ganze Branche alles andere als einfach. Die ausgebliebene Frühjahrssaison, ein spätwinterlicher März, extreme Trockenheit und Hitze im Sommer und ein ebenfalls viel zu heißer Herbst beeinflussten das Marktgeschehen fast über das ganze Jahr hinweg negativ. Diesen Umständen konnten auch wir uns nicht gänzlich entziehen“, erklärt Armin Rehberg, Vorstandsvorsitzender der Landgard eG.

Dank der gemeinsamen Anstrengung von Erzeugern, Management und Mitarbeitern sei es der Erzeugergenossenschaft jedoch gelungen, sich trotz der schwierigen Rahmenbedingungen im vergangenen Jahr „deutlich besser zu entwickeln als der Gesamtmarkt“, wie Rehberg betont.

Landgard erwartet bestes Ergebnis der Firmengeschichte

So konnte Landgard nach eigenen Angaben in der Sparte Blumen & Pflanzen ein unkonsolidiertes Umsatzwachstum von über 2,3 Prozent erzielen, während der Gesamtmarkt in diesem Bereich lediglich einen Zuwachs von 0,5 Prozent zeigte. Ähnlich die Entwicklung im Bereich Obst & Gemüse: Während der Gesamtmarkt hier im vergangenen Jahr stabil blieb, konnte der Vermarkter einen unkonsolidierten Umsatzzuwachs von fast drei Prozent verzeichnen.

Entsprechend konnte Landgard den Bruttoumsatz auf Konzernebene im vergangenen Geschäftsjahr auf 1,99 Milliarden Euro steigern, wie die vorläufigen Zahlen für 2018 belegen. Positiv gegenüber dem Vorjahr entwickelten sich demnach auch EBITDA und EBT – trotz gesunkenem Rohertrag. Beim Gewinn vor Steuern (EBT) erwartet die Erzeugergenossenschaft sogar das beste Ergebnis der Firmengeschichte.

Endgültige Zahlen für das Geschäftsjahr 2018 im Juni

Zurückzuführen sei dies unter anderem auf weitere „Optimierungen der Prozess-, Sach- und Personalkosten“, wie Landgard erklärt. Die endgültigen Zahlen für das Geschäftsjahr 2018 will das Unternehmen im Juni auf seiner Vertreterversammlung vorstellen.

„Das letzte Jahr hat uns in der Branche wohl alle noch ein wenig demütiger gemacht. Umso glücklicher sind wir, dass es uns als Erzeugergenossenschaft gelungen ist, den eingeschlagenen Weg der positiven Entwicklung dank viel harter Arbeit und Konzentration auf unser Kerngeschäft gemeinsam weiterzugehen“, so Rehberg.

„Mitgliedsbetriebe stärken und unterstützen“

Ein entscheidender Erfolgsfaktor dabei sei Nähe – zu den Mitgliedsbetrieben und Gremien, zu Kunden, Mitarbeitern, Produkten und zum Markt, wie der Vorstandsvorsitzende von Landgard erklärt. „Genau diese Nähe macht für uns die moderne Erzeugergenossenschaft Landgard aus und genau diese Nähe ist die Basis unserer erfolgreichen Entwicklung“, so Rehberg.

Ein weiterer Baustein sei eine starke Erzeugerbasis, „gerade in unserer Kernregion in Deutschland und in NRW“, wie Rehberg betont. Deshalb gehöre es „sowohl im zurückliegenden Geschäftsjahr als auch mit Blick in die Zukunft“ zu den wichtigsten Aufgaben des Vermarkters „unsere Mitgliedsbetriebe zu stärken und zu unterstützen.“