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Landgard peilt positives Ergebnis an

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Armin Rehberg, Vorstandsvorsitzender der Erzeugergenossenschaft Landgard, machte während der Herbstversammlungen für den Bereich Pflanzen und Blumen klar, dass das Unternehmen ein positives Ergebnis bei den Gewinnen vor Steuern anstrebt (EBT – Earnings before taxes). Die Restrukturierung der Erzeugergenossenschaft sei auf einem guten Weg.

Armin Rehberg sieht die Restrukturierung der Landgard eG auf einem guten Weg. Foto: Gabriele Friedrich

Landgard: Positives Ergebnis auf EBT-Ebene anvisiert

„Unser Ergebnis wird in diesem Jahr auch auf EBT-Ebene erstmals wieder im positiven Bereich liegen. Dazu hat zum einen die Senkung von Personal-, Sach- und Finanzierungskosten beigetragen, zum anderen die Reduzierung der Zahl der Gesellschaften im Konzern in Verbindung mit der Konzentration auf das Kerngeschäft und die positive Entwicklung der Mitgliederzahlen. Darüber hinaus gilt es, die Funktion als vermarktende Erzeugergenossenschaft weiter zu stärken und immer wieder aufs Neue mit Leben zu füllen“, sagte Rehberg auf der Herbstversammlung der Region West.

Anschlussfinanzierung: Nachhaltig und zukunftsorientiert

Teil der Restrukturierung ist die Eigenkapitalerhöhung der Mitgliedsbetriebe durch die Erhöhung des Wertes Geschäftsanteile. Sie stelle den Startschuss für eine erfolgreiche Anschlussfinanzierung ab Mitte März 2016 dar. Bisher seien alle Kreditauflagen der Finanzierer erfüllt und die Zielgerade für eine Anschlussfinanzierung mit längerer Laufzeit und Planungssicherheit zu besseren Konditionen erreicht. Auf diesem Wege wolle die Landgard ein nachhaltiges zukunftsorientiertes Maßnahmenprogramm konsequent umsetzen.

„Mit dem deutlichen Votum für die Eigenkapitalerhöhung haben die Mitglieder der Landgard eG gezeigt, dass sie an ihr Unternehmen glauben und überzeugt sind, dass Landgard nach dem erfolgreich absolvierten Turnaround in der Lage ist, zukünftig nachhaltig profitabel im Sinne ihrer Mitglieder zu arbeiten“ betonte Armin Rehberg.

Ausbau des Fachhandels schreitet voran

Auch der Ausbau des Geschäftsmodells Fachhandel gehe voran, wie der Vorstandsvorsitzende berichtete. So habe Landgard neue Prozesse im Innovationsmanagement und der systematischen Produktentwicklung angestoßen. Großes Ziel ist eine nachhaltig positive und stabile Umsatzentwicklung des Fachhandelssegments.

In den Wintermonaten soll hier zum Beispiel die Internationalisierung des Einkaufs helfen. Rehberg betonte, dass Kannibalisierungseffekte mit Produkten der Mitgliedsbetriebe vermieden werden.

Ausbau von eCommerce; Anlieferumsatz steigt

Auch beim eCommerce treibt die Landgard neue Entwicklungen voran. So soll zum bestehenden Onlineshop, der sich an Verbraucher richtet auch eine Verkaufsplattform für Geschäftskunden dazukommen.

Noch ein Grund zur Freude: Die Mitgliederzahlen und der Anlieferumsatz klettern weitern nach oben. 60 Prozent der Anlieferumsätze im Bereich Blumen und Pflanzen werden in der Region West erzielt. Aus Nordrhein-Westfalen stammt der größte Anteil der Mitgliedsbetriebe. Die Region Nord verzeichnet mit zehn Prozent plus den größten Anstieg bei den Anlieferumsätzen.

Die Herbstversammlungen fanden insgesamt in sechs Gebieten statt, die sich aus den Regionen Nord, Ost, Süd, West, Niederlande und Dänemark zusammensetzen.