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„Lassen Sie uns unsere Kräfte bündeln!“ – Herker steht für Einigkeit der grünen Branche

Zusammenarbeit auf ganzer Linie und als Vorbild für ganz Deutschland. Heinz Herker, der neue Präsident des Zentralverbandes Gartenbau, betonte während der Verbandsausschuss-Sitzung des Landesverbandes Gartenbau Rheinland die gute Zusammenarbeit zwischen Rheinland und Westfalen, mit den Baumschulbetrieben, mit dem GaLaBau, den Floristen und der Vermarktung. Der Zentralverband müsse die Zusammenarbeit mit anderen Verbänden suchen, dazu sei er auf einem guten Weg, müsse aber weiter daran arbeiten. Als wegweisend auch für andere könne die Einigung in der Deutschen Bundesgartenschau Gesellschaft gesehen werden. Der rasante Strukturwandel erfasse die gesamte Branche in Produktion, Dienstleistung und Handel. Entsprechend müssten auch Entscheidungswege schneller und kürzer werden. Von der Politik erwarte die Branche Rahmenbedingungen, weniger Bürokratie und mehr unternehmerische Spielräume. Der Berufsstand könne selbstbewusst auftreten, seine Produkte und Dienstleistungen seien immer gefragt. Doch die Einigkeit müsse den Ton bestimmen. Deshalb rief Herker die gesamte grüne Branche auf: „Lassen Sie uns unsere Kräfte bündeln!“

Mit der Neustrukturierung der Deutschen Bundesgartenschau Gesellschaft sind langjährige Zwistigkeiten beigelegt, sagte Heinrich Hiep, Präsident des Landesverband Gartenbau Rheinland. Sie biete die Chance für eine künftige Zusammenarbeit der drei beteiligten Verbände im Interesse des gesamten Gartenbaus. Denn nur wenn es gelinge, den gärtnerischen grünen Bereich als Ganzes zusammen zu halten, gebe es eine Chance, politisch wahrgenommen zu werden. „Auch sachbezogene Allianzen mit anderen Verbänden sind nur möglich, wenn wir selbst Beachtung finden“, sagte Hiep. Eine Stärke sei immer gewesen, dass Präsidenten für den gesamten Gartenbau sprechen konnten. Ziel könne also nicht sein, den Verband zu schwächen und auseinander zu dividieren, sondern weitere Partner der grünen Branche an die Verbände zu binden und in sie zu integrieren. Damit dies gelingen kann, muss nach innen und außen noch deutlicher werden, dass der Zentralverband Gartenbau, aber auch der Landesverband, für den produzierenden Gartenbau, die Einzelhandelsbetriebe und die Dienstleistungsbetriebe steht und spricht.