Lebendige Pflanzen-Pyramide als documenta-Kunstwerk

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Zierpflanzen, Gräser und Stauden hauchen der Skulptur „The Living Pyramid“ Leben ein. Foto: Nils Klinger/documenta 14

Teil der documenta 14 ist die Skulptur „The Living Pyramid“ der amerikanischen Konzeptkünstlerin Agnes Denes. Jede der im Nordstadtpark in Kassel aufeinandergestapelten Etagen besteht aus Holz und Schieferplatten, mit Substrat gefüllt. Gräser, bunte Zierpflanzen und Stauden bilden den lebendigen Teil des Kunstwerkes.

Die Pyramide symbolisiert eine soziale Struktur: sozial, weil das gepflanzte Material Vorstellungen von Evolution und Regeneration vermittelt, so die Künstlerin. Dies spiegele auch die soziale Struktur der Gesellschaft wider. Zudem fördere die Arbeit am Kunstwerk eine Mikrogesellschaft aus Menschen, die sich um die Bepflanzung und laufende Pflege kümmern.

Pflanzen-Pyramide ragt neun Meter empor

Die neun Meter hohe und in der Grundfläche ebenfalls neun mal neun Meter messende Pflanzen-Pyramide ist Teil der aktuellen documenta 14, die diesmal in Kassel und Athen stattfindet. Die documenta ist eine der weltweit bedeutendsten Ausstellungen für zeitgenössische Kunst. Künstlerischer Leiter ist in diesem Jahr der Pole Adam Szymczyk.

In Kassel läuft die documenta 14 noch bis 17. September.

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