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Lindau 2021: Positives Zwischenfazit

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80.000 Besucher:innen und 7.500 verkaufte Dauerkarten, das sind zwei der Kennzahlen, die zu einer positiven Halbzeitbilanz bei den Verantwortlichen der Gartenschau Lindau 2021 beitragen. Bayerns Landwirtschaftsministerin Michaela Kaniber stattete Lindau ebenfalls einen Besuch ab und würdigte die Arbeit der Veranstalter.

Zufriedene Gesichter zur Halbzeit: Claudia Knoll, Geschäftsführerin Gartenschau Lindau, Gerhard Zäh, Vorsitzender Bayerische Landesgartenschau GmbH, Ministerin Michaela Kaniber, Mathias Hotz, zweiter Bürgermeister der Stadt Lindau, Meinrad Gfall, städtischer Geschäftsführer der Gartenschau Lindau (v.l.). Foto: Hauke Seyfarth / StMELF

Kaniber lobt Arbeit aller Beteiligten

Es seien wichtige Impulse für die Stadtentwicklung, die die Gartenschau Lindau 2021 leiste und das trotz teilweise schwieriger Rahmenbedingungen. Insgesamt sprachen die Veranstalter bei der Pressekonferenz zur Zwischenbilanz von einer Erfolgsgeschichte. „Diese Gartenschau schafft bleibende Werte, für die auch noch die nachfolgenden Generationen dankbar sein werden“, sagte Michaela Kaniber bei der Pressekonferenz mit Blick auf die Zeit nach der Gartenschau Lindau und sprach angesichts der Besucherzahlen von einem Riesenerfolg. „Es gibt auch immer wieder Widerstand gegen Gartenschauen. Hier müssen wir die Bürgerinnen und Bürger früher einbinden und sie vom großen Nutzen der Gartenschauen für die Stadt überzeugen“, merkte sie zudem an.

Nächster Schritt: Schaffung von bezahlbarem Wohnraum

Auch in Lindau sei zunächst einiges an Überzeugungsarbeit von Nöten gewesen, wie Bürgermeister Mathias Hotz betonte. „Veränderungen bringen in Lindau meist auch Widerstand mit sich. Jetzt scheint mir die Gartenschau bei den Lindauerinnen und Lindauern allen Unkenrufen zum Trotz angekommen zu sein. Jetzt müssen wir auch den nächsten Schritt gehen.“ Dieser sei, bezahlbaren Wohnraum auf dem hinteren Teil der Insel zu schaffen und auch den grünen Bürgerpark langfristig zu erhalten. „Die Umwandlung der Hinteren Insel von einem großen Parkplatz in einen wunderschönen grünen Gartenstrand hat eine attraktive Gartenschau geschaffen“, betonte Kaniber weiter. „Es ist kaum mehr vorstellbar, dass hier ein Parkplatz war“, ergänzte Gerhard Zäh, Vorsitzender der Bayerischen Landesgartenschau GmbH. „Es gelingt uns, zusehends junge Familien auf die Gartenschau zu locken.“ Daher sei neuer Wohnraum für Familien auf der Hinteren Insel für ihn ein entscheidender Faktor. „Familiengerechte Wohnungen sind wichtiger als die Zahl der Besucher“, so Zäh weiter.

„Gartenschau schafft bleibende Werte“

Trotz der guten Besucherzahlen sieht Ministerin Kaniber die Gewinner in der Bevölkerung Lindaus. „Diese Gartenschau schafft bleibende Werte, für die auch noch die nachfolgenden Generationen dankbar sein werden.“ Für die Gartenschau in Lindau wurden rund 5,3 Hektar Grün- und Erholungsflächen geschaffen, durch Fördermittel aus zwei Töpfen. Zum einen kommen die Mittel aus der Gartenschau-Förderung, zum anderen aus der Städtebau-Förderung. Summiert wurden 4,8 Millionen Euro investiert.

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