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Liquiditätshilfe für Landwirtschaftsbetriebe

Ab März 2010 bietet die Landwirtschaftliche Rentenbank wieder vom Bund verbilligte Liquiditätshilfedarlehen an. Die Darlehen stehen allen landwirtschaftlichen Betrieben zur Verfügung und kombinieren den niedrigen "Top-Zins" der Förderbank mit einer Zinsverbilligung des Bundes von bis zu zwei Prozent. Die Liquiditätshilfedarlehen können zum Beispiel für die Rückführung in den letzten Monaten aufgelaufener Kontokorrent- und Lieferantenverbindlichkeiten sowie für anstehende Betriebsmittelkäufe eingesetzt werden. Auch der Kapitaldienst bestehender betrieblicher Darlehen ist förderfähig. Die maximale Darlehenshöhe beträgt 250.000 Euro. Je nach Situation des Betriebes sind Laufzeiten von vier, sechs oder zehn Jahren wählbar, wobei das erste Jahr tilgungsfrei ist. Bei einer Laufzeit von zehn Jahren wird die Zinsverbilligung lediglich in den ersten fünf Jahren bis zur Zinsanpassung gewährt. Für 2010 wird zusätzlich eine Bürgschaftsvariante angeboten.

Bei einer Darlehensobergrenze von 100.000 Euro bürgt der Bund für 50 Prozent des Darlehensbetrages. Die Kreditanträge stehen ab sofort auf den Internetseiten der Rentenbank zur Verfügung. Eine Einschaltung der Bewilligungsbehörden der Länder ist nicht vorgesehen. Die Anträge werden, wie bei den Förderprogrammen der Rentenbank üblich, über die Hausbank eingereicht. Service-Nummer für Kreditanfragen ist die 069-2107-700. Mehr unter www.rentenbank.de oder www.bmelv.de/Liquiditätshilfe.