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Liquiditätsprogramm für Betriebe

Auf der Sonder-Agrarministerkonferenz am 20. Mai hielten die Ländervertreter Maßnahmen für ein Programm fest, dass die Liquidität der Betriebe sichern soll. Die drei wichtigsten Bausteine nannte Bundeslandwirtschaftsministerin Ilse Aigner. Dazu gehören zum einen das Vorziehen der Betriebsprämie auf den Herbst und die Bereitstellung zinsloser Liquiditätshilfen durch die Landwirtschaftliche Rentenbank: Diese können ab Juli bei der Hausbank beantragt werden. Zum anderen sind Zinsverbilligungen für längerfristige Kredite vorgesehen: Der Bund wird Zinsen beziehungsweise Zinsverbilligungen in Höhe von 25 Millionen Euro übernehmen. Dazu bedarf es noch der Zustimmung des Haushaltsausschusses. Des Weiteren soll es eine erweiterte Bürgschaft für die Landwirtschaft geben: Damit soll eine leichtere Kreditvergabe für die Betriebe ermöglicht werden, die aufgrund der schlechten Preissituation Schwierigkeiten bekommen könnten. Wie Aigner mitteilte, seien jetzt die Länder und die Landwirtschaftliche Rentenbank gefordert, damit die beschlossenen Hilfen auch umgesetzt werden können.