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Lohnsteuerkarten verschwinden

Ab dem Jahr 2011 werden Lohnsteuerkarten durch das voll elektronische Lohnsteuerverfahren überflüssig. Auf den Karten von 2009 und 2010 wird sich eine neue Identifikationsnummer für jeden Arbeitnehmer befinden. Der Arbeitgeber benötigt diese zum Abruf der elektronischen Lohnsteuerabzugsmerkmale ab 2011. Für 2008 hat sich das Verfahren vereinfacht ohne sich auf das steuerliche Ergebnis auszuwirken. Nach der gekürzten Gesetzesformulierung hat der Arbeitgeber für Zwecke der Lohnsteuerberechnung den laufenden Arbeitslohn stets auf einen Jahresbetrag hochzurechnen. Von diesem wird ein auf der Lohnsteuerkarte eingetragener Freibetrag abgezogen, beziehungsweise ein eingetragener Hinzurechnungsbetrag addiert. Darüber hinaus wird der Zuschlag zum Versorgungsfreibetrag nur noch bei der Durchführung des Lohnsteuerabzugs für das erste Dienstverhältnis berücksichtigt und damit je nur einmal abgezogen. (Quelle: Jahressteuergesetz, dort auch alle Details.)

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