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LWG: Anton Magerl mit Bayerischem Löwen verabschiedet

Die Bayerische Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau (LWG) in Veitshöchheim stand vergangene Woche mehrfach im Blickpunkt. Zum Beetpflanzentag am Mittwoch kamen über 500 Fachbesucher, am Freitag wurden die Neubauten des Zierpflanzenbetriebes und der Analytik offiziell eingeweiht, verbunden mit der Verabschiedung des bisherigen Landesanstalts-Präsidenten Anton Magerl. 

Bayerns Landwirtschaftsminister Helmut Brunner würdigte die herausragenden Verdienste Magerls um den Bayerischen Garten- und Weinbau und zeichnete Magerl mit dem „Großen Bayerischen Löwen“ des Bayerischen Staatsministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten aus. Magerl habe durch Verbindlichkeit, Kommunikationstalent, Fairness und persönliches Engagement das Ansehen der LWG gesteigert.

Der gelernte Zierpflanzengärtner Magerl studierte nach seiner Ausbildung Gartenbauwissenschaft an der Technischen Universität München-Weihenstephan. Als Berater beim Amt für Landwirtschaft und Gartenbau in Bamberg begann seine Karriere im Staatsdienst, führte über die Regierung von Mittelfranken bis zum Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Fürth, dem Kompetenzzentrum für den Gartenbau in Mittelfranken und der Oberpfalz, wo er die Leitung der Abteilung Gartenbau innehatte.

Am 1. Mai 2008 wurde Magerl Präsident der LWG. Seine Dienstjahre waren geprägt von den Neubaumaßnahmen in Veitshöchheim und im ökologischen Gemüsebauversuchsbetrieb in Bamberg, aber auch von Umstrukturierungen und Neuerungen innerhalb der Landesanstalt.

Magerls Nachfolger, der 52-jährige Hochschullehrer Professor Dr. Sebastian Peisl, tritt im November sein Amt an. Derzeit wirkt er als Vizepräsident der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf und Leiter der Forschungsanstalt Gartenbau. Die Amtsgeschäfte an der LWG führt in der Zwischenzeit der stellvertretende Präsident der LWG, Dr. Herrmann Kolesch. (ts/lwg)