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Märkte nicht ignorieren, Kundenbeschwerden ernst nehmen

Nahezu 150 Mitglieder und Gäste konnte Manfred Virgens, Präsident des Verbandes Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau Bayern, am 5. März 2004 im Internationalen Congress Centrum an der Münchner Messe zur Mitgliederversammlung begrüßen. Falsche Signale der Politik führten nach Virgens Ansicht zur Verunsicherung der Unternehmer sowie der Beschäftigten, letztlich aber auch der privaten Auftraggeber. Dennoch mehrten sich die Zeichen einer wirtschaftlichen Entspannung. Mitgliedsunternehmen, die sich in einer spezialisierten Nische eingerichtet haben, berichteten von auskömmlicher Beschäftigungslage. Die Erlössituation war 2003 nach wie vor unzureichend. Hanns-Jürgen Redeker, Vizepräsident des Bundesverbandes Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau (BGL), sagte, der Umsatz im GaLaBau sei um fünf Prozent gesunken. Gegen den Trend sei allerdings der Umsatz im Privatgartenbereich um zwei Prozent gestiegen. Er forderte die Mitgliedsunternehmen auf, sich intensiv des Pflegesektors anzunehmen. Auch in der Depression der zurückliegenden Jahre habe sich der qualitätsbewusste Betrieb behauptet. Redeker ging auch kurz auf die PR-Kampagne des Berufsstandes ein. Es lasse sich belegen, dass die Branche durch die Medienkampagne erstmals von einer breiten Öffentlichkeit wirklich wahrgenommen werde.