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Marktlage: „Land in Sicht“ für Jungpflanzen und Wildgehölze

„Wir haben Land in Sicht“ lautete die diesjährige Aussage zur Bilanz aus den Fachausschüssen Jungpflanzen und Wildgehölze des Bundes deutscher Baumschulen (BdB). Dabei gestalteten die politischen und wirtschaftlichen Rahmendaten auch dieses Geschäft schwierig, meinte Eike Bunk, Vorsitzender der beiden Ausschüsse in seinem Bericht. Man sei aber zuversichtlich. Bunk nannte dafür verschiedene Gründe: die Bestände seien gut und in etwa vergleichbar mit den Vorjahren. Die Stückzahlen bewegten sich weiter nach unten auch wegen weiterer Betriebsaufgaben. Angebot und Nachfrage seien deshalb besser aufeinander angepasst. So würden bereits größere Engpässe erwartet oder seien schon vorhanden, beispielsweise bei Heckenware oder größeren Sämlingen. Die Wildgehölze entwickelten sich laut Bunk recht ähnlich wie die Jungpflanzen. Es gebe einen guten Mengenabfluss und eine starke Verknappung auf breiter Front, vom Sämling (vor allem starke Qualitäten) bis zum verschulten und leichten Strauch. Es gebe aber noch einen enormen Preiskampf mit leichter Tendenz nach oben. Bei den Forstgehölzen sei die Situation ähnlich wie im Vorjahr. Bestimmte Herkünfte und Sortimente erfreuten sich guter Nachfrage und zögen im Preis an.