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Markttrends: Der Bedarf an "preiswerter" Gartenpflege nehme zu

Rückläufige Zahl an Konsumenten, größerer Senioren-Anteil, mehr Frauen in gut dotierten Positionen, Individualisierung, weiter steigende Zahl von Personen mit Migrationshintergrund. Solche schon längst eingeläuteten Entwicklungen beeinflussen mittelfristig den Absatz von Blumen und Pflanzen, sagt Susanne Lux. Beim Schlossgespräch von Floramedia in Ludwigsburg stellte die Marketingexpertin für den Zeithorizont bis 2010 - mit Fragezeichen versehen aber auch bis 2015 - folgende Trends heraus:

- Stabile Ausgaben für Blumen und Pflanzen.

- Steigende Nachfrage nach kostengünstigen Dienstleistungen rund um den Garten.

- Zunehmende Bedeutung der Vermittlung von Pflanzenwissen über Kindergärten und Schulen.

- Zunehmender Bedarf an Informationen rund ums Thema Blumen.

Der Anteil jener Frauen, die trotz ein oder zwei kleiner Kinder arbeiten gehen, nehme künftig noch deutlich zu. Diese Entwicklung sei schon lange in Holland ablesbar und werde in Deutschland durch die jetzt beschlossene Ausweitung der Kinderkrippenplätze gefördert. Sind mehr Frauen voll berufstätig, steige der Bedarf an Dienstleistungen - darunter Gartenpflege. Diese Dienstleistung müsse aber "bezahlbar" sein.