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Mecklenburg-Vorpommern: Bekämpfung des Eichenprozessionsspinners aus der Luft erfolgreich

Die aufwendigen Bekämpfungsmaßnahmen des Eichenprozessionsspinners in diesem Frühjahr haben sich gelohnt, informiert das Ministerium für Landwirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz Mecklenburg-Vorpommern. Mit wenigen Ausnahmen konnte der Befall an den behandelten Alleen beziehungsweise Straßenabschnitten praktisch vollständig ausgeräumt werden. Dies treffe insbesondere auf die in den Vorjahren stark betroffenen Alleen im Raum Dömitz-Lübtheen zu. 

Die Bekämpfung, im Auftrag des Sozialministeriums vorbereitet und koordiniert vom Landesamt für Landwirtschaft, Lebensmittelsicherheit und Fischerei in Rostock, erfolgte von Anfang Mai bis Anfang Juni im Landkreis Ludwigslust-Parchim. Auf insgesamt 2.500 Hektar (mehr als 700 laufende Kilometer) wurde das Insekt, dessen Brennhaare für Menschen gesundheitsschädigend sind, per Hubschrauber aus der Luft mit den Mitteln Karat und dem für den Ökolandbau zugelassenen Biozid Dipel behandelt. Letzteres wurde auch in sieben Ortschaften ausgebracht.

„Heute sind die behandelten Alleen überwiegend völlig frei von Raupennestern; es wurden nur an wenigen Einzelbäumen kleine, höchstens Handteller-große Nester gebildet“, erklärte Umweltminister Dr. Till Backhaus. Ein Starkbefall wie im vergangenen Jahr wurde an behandelten Alleen überhaupt nicht vorgefunden. Einige unbehandelte Allee-Abschnitte, die zwischenzeitlich als neu befallen gemeldet wurden, sind nun für Folgemaßnahmen vorgesehen. (mluv)