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Mecklenburg-Vorpommern will Dipl.-Ing. behalten

Im Dezember verabschiedete das Land Mecklenburg-Vorpommern eine Novelle seines Hochschulgesetzes, das die Wiedereinführung des akademischen Abschlusses „Dipl.-Ing.“ ermöglichen soll. Nach dem Masterabschluss soll auf Antrag nicht der Master-, sondern der Diplomgrad verliehen werden.

Das meldet TU intern, die Hochschulzeitung der Technischen Universität Berlin, in ihrer Januar-Ausgabe.

„Acatech“, der Zusammenschluss der großen deutschen technischen Universitäten, empfehle, bundesweit den Hochschulen freizustellen, ob sie für den Abschluss die Bezeichnung Master und/oder „Dipl.-Ing.“ wählten.

Anerkennungsprobleme gebe es nicht, da die Bologna-Reform ohnehin sogenannte „diploma supplements“ vorsehe, auf denen das Bachelor- oder Masterniveau bescheinigt werde.