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Mehr Grün in Städten – Neues Positionspapier

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Die Maxime für mehr Grün an Gebäuden wird in moderner Stadtplanung bereits berücksichtigt. Nicht oft genug, um wirklich nachhaltig zu bauen, so der Zentralverband Gartenbau (ZVG). Zusammen mit der Fachvereinigung Bauwerksbegrünung (FBB) hat die Interessenvertretung der Gärtner deshalb ein neues Positionspapier erarbeitet.

Nicht nur freie Flächen in Deutschlands Städten müssen grüner werden, sondern auch Gebäude, fordern ZVG und FBB in einem neuen Positionspapier. Foto: BdB

Positionspapier ergänzt Stellungnahme grüner Verbände und Institutionen

Das Dokument ergänzt die Stellungnahme der 35 grünen Verbände und Institutionen zum Weißbuch „Stadtgrün“, das unter der Federführung der Forschungsgesellschaft Landschaftsentwicklung Landschaftsbau e. V. (FLL) entstand.

„Die vielfältigen Möglichkeiten der Dach-, Fassaden- und Innenraumbegrünung werden nicht ansatzweise ausgeschöpft. Da Gebäudegrün bestehende Flächen nutzt, lässt es sich stets integrieren und bedarfsgerecht gezielt einsetzen“, schreibt der ZVG.

Grüne Fassaden, Dächer und Innenräume gegen die Klimaveränderung

Grüne Fassaden, Dächer und begrünte Innenräume binden Feinstaub, fördern den Wasserrückhalt, spenden an heißen Tagen Schatten und versprechen Kühlung. Die Effekte werden laut ZVG schon nach kurzer Zeit spürbar.

In immer stärker bebauten Innenstädten müssen grüne Fassaden, Dächer und andere Flächen in Zukunft eine größere Rolle spielen, um der Klimaveränderung entgegenzuwirken, fordern ZVG und FBB.

Das Positionspapier finden Sie hier.