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Meister verabschiedet: Gärtner sein ist sexy

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Martin Richter, den Geschäftsführer der Förderungsgesellschaft für die baden-württembergischen Landesgartenschauen, sagte während der Ehrung von 58 frischgebackenen Gärtnermeistern aus dem Regierungsbezirk Stuttgart, der Beruf Gärtner sei aus seiner Sicht einfach „sexy“. Er hielt eine Festrede zur Vergabe der Meisterbriefe und Urkunden, die im Rahmen der im Rahmen der Landesgartenschau Mühlacker Enzgärten stattfand. Martin Joos, Vorstand des Verbandes Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau Baden-Württemberg, unterstrich den Bedarf an Führungskräften.

Preisträger: Barbara Benz und Martin Pentz waren die Jahrgangsbesten unter den Gärtnermeistern im GaLaBau und wurden von Martin Joos, Vorstand VGL BW (Mitte), ausgezeichnet. Foto: VGL BW

In diesem Jahr wurden für den Raum Stuttgart insgesamt 47 Meister für Garten- und Landschaftsbau und 20 für den Produktionsgartenbau verabschiedet.

Gärtnermeister: Führungskräfte gebraucht

Für den Berufsstand überbrachte Martin Joos, Vorstand des Verbandes Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau Baden-Württemberg, die Glückwünsche. Er wies vor allem auf die guten Chancen der jungen Fachleute hin. „Führungs- und Fachkräfte werden in unseren Betrieben dringend gebraucht“, so Joos bei der Preisübergabe. „Wir brauchen Mitarbeiter, die neben der Theorie, eine scharfe Beobachtungsgabe für natürliche Abläufe, viel praktisches Wissen und mit der Zeit auch Erfahrungen mitbringen. Mit diesen Eigenschaften“, verspricht Martin Joos „steht den jungen Meistern eine interessante und spannende berufliche Zukunft offen.“

Arbeit als Gärtner erfordert lebenslanges Lernen

Egal, ob der theoretische oder der praktische Pfad beschritten wird, die gärtnerische Arbeit erfordert dauerndes, lebenslanges Lernen, darin waren sich Dr. Kurt Mezger vom Regierungspräsidium Stuttgart und Martin Joos einig. Dr. Kurt Mezger appellierte zudem an die jungen Meisterinnen und Meister, sich auch in Zukunft gerade in der Ausbildung des Berufsnachwuchses zu engagieren.

Martin Richter erklärte, weshalb der Beruf Gärtner aus seiner Sicht „sexy“ sei. Schließlich bekomme „Grün“ in der digitalen Gesellschaft eine immer größere Bedeutung und sei eine Ausprägung der neuen Sehnsucht nach der Heimat. „Sie sind mit Ihrer Arbeit Teil an dieser Entwicklung und gestalten die Zukunft in einem Beruf, der begeistert“, gab er den jungen Kollegen mit auf den Weg.