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Meldepflicht über 3,5 Tonnen

Der Transport von Gütern durch Betriebe wie etwa zur Abholung vom Baustoffhandel oder beim Transport zur Baustelle stellt Werkverkehr im Sinne des Güterkraftverkehrsgesetzes dar. Dieser ist erlaubnis- und versicherungsfrei. Führt der Unternehmer Werkverkehr mit Fahrzeugen oder Zügen (Fahrzeug plus Anhänger) mit einem zulässigen Gesamtgewicht über 3,5 Tonnen durch, so muss das Unternehmen vor Beginn der ersten Beförderung einmalig beim Bundesamt für Güterverkehr (BAG) angemeldet werden. Diese Anmeldung dient statistischen Zwecken der Werkverkehrsdatei. Ändern sich die darin angegebenen Daten oder führt ein angemeldetes Unternehmen keinen Werkverkehr mehr durch, muss dies dem BAG ebenfalls gemeldet werden.

Wer die Anmeldung, Veränderung oder die Abmeldung versäumt, begeht einen Ordnungswidrigkeit.