Messe Frankfurt: Comeback von Präsenzveranstaltungen

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Nach der Corona-bedingten Zwangspause in diesem Jahr, soll unter anderem die Konsumgütermesse Christmasworld Anfang 2022 wieder als Präsenzveranstaltung stattfinden. Foto: Messe Frankfurt/Pietro Sutera

Mit einem erprobten Schutz- und Hygienekonzept, das unter anderem die 3G-Regel miteinbezieht, ist die Messe Frankfurt nach eigenen Angaben „bereit für Neustart“ und das Ausrichten von Präsenzmessen. Wie sehr die persönliche Begegnung vermisst wurde, habe auch eine kürzlich von der Messe Frankfurt durchgeführte Umfrage belegt, laut der 97 Prozent der Befragten wieder an Veranstaltungen vor Ort teilnehmen wollen.

Zwei Drittel der Befragten wünschen sich reine Präsenzmessen

59.000 Unternehmen haben sich der Messe Frankfurt zufolge an ihrer jüngst durchgeführten Befragung beteiligt und ein eindeutiges Votum abgegeben: Neben den eingangs bereits erwähnten 97 Prozent der Befragten, die wieder eine Teilnahme an Vor-Ort-Messen planen, wünschten sich zwei Drittel demnach künftig sogar wieder reine Präsenzveranstaltungen. Diesem Wunsch will die Messe Frankfurt nachkommen und kündigt die nächsten Livemessen in der Mainmetropole für September an, darunter die Hypermotion oder die Automechanika Frankfurt Digital Plus, die mit zusätzlichen Online-Angeboten sowie begleitender Ausstellung vor Ort stattfinden sollen. Fest terminiert sind auch die Konsumgütermessen Christmasworld, Creativeworld, Paperworld und Ambiente im Januar und Februar 2022.

Schutz- und Hygienekonzept für Messen „im Livebetrieb“ getestet

Die ersten Präsenzveranstaltungen, wie etwa die Eurobico Ende Juli, haben nach Angaben der Messe Frankfurt bereits erfolgreich stattgefunden – dabei konnte auch das Schutz- und Hygienekonzept „im Livebetrieb“ erprobt werden, das unter anderem 100 Prozent Frischluftzufuhr, intensive Reinigungsmaßnahmen, ein hygieneangepasstes Gastronomiekonzept sowie das bewährte Tragen eines Mund- und Nasenschutzes vorsieht. Durch eine großzügige Gestaltung von Hallen und Eingängen seien die Sicherheitsabstände gewahrt, außerdem gilt die sogenannte 3G-Regel, laut der jeder Messeteilnehmer entweder einen Impfnachweis, einen Genesenen- oder aktuellen (negativen) Testnachweis vorlegen muss, um Zutritt zu den Veranstaltungen auf dem Gelände zu erhalten. Zudem werde durch das klar regulierte Online-Ticketing mit Vollregistrierung die Möglichkeit zur konsequenten Kontaktnachverfolgung gegeben, wie die Messe Frankfurt betont.

Digitale Angebote sollen auch weiterhin eine wichtige Rolle spielen

„Wir haben alle Vorkehrungen für eine sichere Messeteilnahme getroffen und sind bereit für das Comeback von Präsenzveranstaltungen“, so Wolfgang Marzin, Vorsitzender der Geschäftsführung der Messe Frankfurt. „Die Lage ist nach wie vor volatil, jedoch stimmen uns die wachsende Impfquote in Deutschland und weltweit sowie gelockerte Reisebedingungen optimistisch. Wir stehen in engem Kontakt mit unseren Branchen und werden ihnen auch weiterhin die beste Plattform für ihre aktuellen Bedürfnisse bieten.“ Auch künftig eine wichtige Rolle spielen sollen dabei digitale Angebote zu den Veranstaltungen, deren Umfang je nach Pandemielage flexibel angepasst werden könne.

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