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Messe Frankfurt sagt Veranstaltungen im April und Mai ab

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Aufgrund der nach wie vor angespannten Pandemie-Situation und weiterhin bestehenden internationalen Reisebeschränkungen hat die Messe Frankfurt ihre für April und Mai geplanten Präsenzveranstaltungen abgesagt. Davon betroffen ist unter anderem die International Consumer Goods Show, weiterhin stattfinden soll jedoch der Consumer Goods Digital Day am 20. April.

Die International Consumer Goods Show sollte als einmalig konzipierte „Special Edition“ die Produktbereiche von Christmasworld, Ambiente und Paperworld präsentieren. Foto: Messe Frankfurt

Corona-Pandemie beeinflusst Messe-Planung in Frankfurt

„Die Corona-Pandemie ist momentan außerordentlich präsent und beeinflusst auch unsere Planungen. Die Erwartungen unserer Kunden hinsichtlich international ausgerichteter Messen im April und Mai können wir mit Blick auf die aktuelle Lage nicht erfüllen“, erklärt Detlef Braun, Geschäftsführer der Messe Frankfurt, die Hintergründe. Entsprechend hätte sich der Veranstalter in enger Abstimmung mit Kunden und Partnern entschieden, die für den April geplante Prolight + Sound sowie die für Mai vorgesehenen Textilmessen Heimtextil, Techtextil und Texprocess auf 2022 zu verschieben.

Komplett abgesagt wurde dagegen die vom 17. bis 20. April angesetzte International Consumer Goods Show, die als einmalig konzipierte „Special Edition“ die Produktbereiche der Konsumgütermessen Christmasworld, Ambiente und Paperworld gemeinsam präsentieren wollte. Eine weitere Verschiebung in die zweite Jahreshälfte wurde für keine der genannten Messen in Erwägung gezogen, da der Messe Frankfurt zufolge „die trendorientierten Orderzyklen der Entertainment Technology-, Konsumgüter- und Textilbranche“ eine jährliche Veranstaltung im Frühjahr erfordern und ein späterer Termin 2021 den Bedürfnissen der ausstellenden Unternehmen nicht gerecht werden würde.

Veranstalter wollen sich auf digitale Formate konzentrieren

Stattdessen will sich die Messe Frankfurt in diesem Jahr nun auf digitale Angebote für ihre Kunden konzentrieren, wozu unter anderem der Consumer Goods Digital Day am 20. April gehört. Dieser bietet den Angaben zufolge die Möglichkeit, „sich an einem bestimmten digitalen Ort zu treffen, auszutauschen und zu informieren“, wie es seitens der Veranstalter heißt. Da seit der Ambiente 2020 Corona-bedingt keine internationalen Leitmessen mit entsprechenden Vortrags- und Rahmenprogrammen mehr stattfinden konnten, soll sich das Angebot des Consumer Goods Digital Day insbesondere dem Thema „Hilfe zur Selbsthilfe für den Handel“ widmen, wie die Messe Frankfurt erklärt.

Ebenfalls zur Verfügung stehen wird der digitale Marktplatz Nextrade. Angeboten wird hier unter anderem ein Weihnachtsvororder-Special für Geschäfte wie Floristen, Gartencenter oder Geschenkboutiquen, das internationalen Groß- und Volumeneinkäufern der Christmasworld vom 19. Januar bis zum 12. Februar die Möglichkeit bieten soll, in den Weihnachtsshops ausgewählter Nextrade-Lieferanten ihre Sortimente für die kommende Festsaison 2021 zu ordern. „Der andauernde Shutdown im Einzelhandel unserer Besucherländer erfordert aktuelle, passgenaue Informationen und Lösungsansätze“, erläutert Braun dazu. „Dem werden wir mit den digitalen Angeboten in dieser volatilen Situation gerecht.“

Christmasworld, Ambiente und Co. erst wieder 2022

Weil jedoch die Begegnung im echten Leben durch nichts zu ersetzen sei, wie Braun betont, setze sich die Messe Frankfurt „auch weiterhin mit ganzer Kraft für sichere und erfolgversprechende Messen ein“. Fest stehen unter anderem bereits die Termine im kommenden Jahr für die Konsumgütermessen Christmasworld (28. Januar bis 1. Februar 2022), Paperworld und Creativeworld (jeweils vom 29. Januar bis 1. Februar 2022) sowie Ambiente (11. bis 15. Februar 2022).

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