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Minister und Königinnen eröffnen die Spargelsaison

Wieder ließen es sich verschiedene Landwirtschaftsminister in den Bundesländern nicht nehmen, die Freiland-Spargelernte durch einen offiziellen Anstich zu eröffnen. So beispielsweise in Bayern durch den Landwirtschaftsminister Helmut Brunner am 14. April zusammen mit der fränkischen Spargelkönigin Eva Boss in Nürnberg oder in Beelitz durch den Brandenburgischen Landwirtschaftsminister Dietmar Woidke und Spargelkönigin Karolin Wegener am 16. April. Besonders früh, bereits Anfang April griff in Mecklenburg-Vorpommern Minister Dr. Till Backhaus zum Stecheisen. Er erntete dabei allerdings beheizten Spargel, mit Freilandware war in seinem Bundesland nicht vor dem 20. April zu rechnen. Vergleichsweise spät, am 22. April ist Saisoneröffnung in Nordrhein-Westfalen (NRW), geplant mit Minister Eckhard Uhlenberg und der Spargelkönigin NRW, Ricarda Bade. In Brandenburg hat nach Angaben des dortigen Landwirtschaftsministeriums kein anderes Gemüse einen solchen Aufschwung genommen wie der Spargel. Seit der politischen Wende 1989/90 habe die Anbaufläche von Spargel im Ergebnis einer Vielzahl von unternehmerischen Initiativen kontinuierlich zugenommen. Im Jahr 2008 sei die Spargelanbaufläche in Brandenburg auf 2.831 Hektar weiter angewachsen (2007: 2.681 Hektar). Auch die Erträge seien ständig gestiegen, so von 49,5 Dezitonnen pro Hektar im Jahr 2007 auf 51,1 Dezitonnen pro Hektar im Jahr 2008. Das Hauptanbaugebiet befindet sich rund um Beelitz, wo nun die Saisoneröffnung stattfand.

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