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Ministerium fördert gewerblich genutzte E-Lastenräder

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Im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative (NKI) hat das Bundesumweltministerium sein Förderprogramm für E-Lastenräder, die betrieblich genutzt werden, gestartet. Das Programm erfreue sich laut Ministerium großer Beliebtheit, denn gleich in den ersten sechs Wochen gingen rund 500 Anträge ein. 

Das BMU fördert die Anschaffung von E-Lastenrädern für gewerbliche Zwecke. Foto: alemana1978/ Pixabay

Umstieg auf klimafreundliche Mobilität

Der Klimawandel und die damit verbundene Einsparung klimaschädlicher CO2-Emissionen beschäftigt nicht nur die Gesellschaft, auch in der Grünen Branche versuchen viele Betriebe, ihre Treibhausgasemissionen möglichst gering zu halten und stetig zu senken. Besonders in Zeiten der Pandemie, in der viele Betriebe einen eigenen Lieferservice seiner Waren eingeführt haben, ist der Umstieg vom Auto auf ein E-Lastenrad eine klimafreundliche Alternative. Behilflich dabei kann nun auch eine Förderung von E-Lastenrädern des Bundesumweltministeriums sein. Im Fokus dabei steht der Umstieg auf eine zukunftsfähige klimafreundliche Mobilität. Das Ministerium fördert dabei die Anschaffung von E-Lastenfahrrädern (Lastenpedelecs) und Lastenanhängern mit elektrischer Antriebsunterstützung (E‑Lastenfahrradanhänger) für den fahrradgebundenen Lastenverkehr in Industrie, Gewerbe, Handel, Dienstleistungen und im kommunalen Bereich. Dabei werden 25 Prozent der Ausgaben für die Anschaffung bezuschusst, maximal gedeckelt sei der Förderbetrag jedoch mit 2.500 Euro pro E-Lastenfahrrad bzw. Lastenfahrradanhänger mit E-Antrieb.

Programm erfährt großen Zuspruch

Die entsprechenden Anträge können beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) gestellt werden, welches laut Mitteilung des BMU sehr schlank gehalten sei und daher schnell bearbeitet werden könne. Im Schnitt dauere es vom Eingang des Antrags bis zur Förderzusage lediglich acht Tage. In den ersten sechs Wochen nach Start des Förderprogramms seien bereits rund 500 Anträge eingegangen, von denen bereits 330 mit einem Fördervolumen von rund 500.000 Euro bewilligt worden seien.  

Wer kann einen Förderantrag stellen?

Von der Förderung profitieren können private Unternehmen, Unternehmen mit kommunaler Beteiligung, Kommunen, Körperschaften/Anstalten des öffentlichen Rechtes sowie rechtsfähige Vereine und Verbände. Die Antragstellung erfolgt mit einem elektronischen Antragsverfahren, welche direkt über die Internetpräsenz der BAFA erfolgen kann. Dort sind auch sämtliche Informationen zu Förderrichtlinien einzusehen. Das Programm laufe noch bis einschließlich 29. April 2024.
 

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