Alle News

Mit 21 Millionen Euro Landesmitteln zur ökologischen Modellsiedlung

Die Bundesgartenschau Heilbronn 2019 kann kommen. Alexander Bonde, Minister für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz, überbrachte der Stadt am Dienstag den Zuwendungsbescheid über Landesmittel im Wert von 21 Millionen Euro. Heilbronn möchte auf der Bundesgartenschau 2019 mit dem Stadtquartier Neckarbogen eine ökologische Modellsiedlung realisieren.

 

Der Spatenstich zur Buga Heilbronn 2019 erfolgte im November. Im Rahmen der Bundesgartenschau soll ein ökologischer Stadtteil geschaffen werden. Foto: Deutsche Bundesgartenbau Gesellschaft

„Ein Null-Emissions-Stadtteil, die Reduzierung des motorisierten Individualverkehrs und die Verbindung von Wohnen und Gewerbe sind Bestandteile einer zukunftsweisenden Stadtentwicklung. Mit ihren vielfältigen, attraktiven Grünanlagen und stadtbildprägenden Wasserflächen, ihren Spiel- und Sportangeboten sowie naturnah gestalteten Flächen wird die BUGA Heilbronn Maßstäbe setzen“, sagte der Minister. Die Bundesgartenschau schaffe zudem neue Grünflächen, sichere städtische Freiräume, steigere die Lebensqualität der Bürger und erhöhe die Attraktivität für Touristen.

Das Land Baden-Württemberg unterstützt die Stadt Heilbronn bei der Durchführung der Bundesgartenschau mit Geldern aus verschiedenen Förderprogrammen. Neben den 21 Millionen Euro Sondermitteln für die Bundesgartenschau werden Mittel aus anderen Förderprogrammen des Landes fließen, insbesondere aus der Städtebauförderung sowie Fördermittel nach dem Landesgemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz (LGVFG) – beispielsweise für Radwegeprojekte.

„Der städtische Haushalt allein würde vor allem die Investitionskosten in Höhe von rund 141 Millionen Euro für das neue Stadtquartier Neckarbogen nicht hergeben. Daher gilt mein Dank der Landesregierung – Heilbronn wird sich dafür in fünf Jahren einem Millionenpublikum als guter Gastgeber erweisen“, ergänzte Oberbürgermeister Harry Mergel. (ts)