Alle News

Mit Hilfe der Technik Arbeitsspitzen brechen

Aktuelle Entwicklungen bei Topfmaschinen im Pinneberger Baumschulgebiet
Im Frühjahr haben die Baumschulen eine enorme Arbeitsspitze zu bewältigen: Die sich immer stärker auf das Frühjahr konzentrierende Versandzeit fällt mit der Topfperiode für die neuen Kulturen zusammen. Um so interessanter sind moderne Topfmaschinen und innerbetriebliche Transportsysteme, die ein hohes Maß an Rationalisierung ermöglichen.

Dabei gibt es jedoch nicht ein einzig richtiges System, sondern die Technikvarianten müssen speziell auf den Betrieb und seine Kulturen abgestimmt sein. Ein Blick in drei völlig unterschiedliche Containerbaumschulen in Schleswig-Holstein zeigt die Bandbreite moderner technischer Lösungen.

Beispiel: Baumschule Hachmann
Die Baumschule H. Hachmann in Barmstedt ist seit vielen Jahrzehnten für ihre Neuzüchtungen und Innovationen beim Rhododendron-Sortiment, aber auch im Bereich anderer Gehölzarten bekannt. Seit September letzten Jahres ist im Betrieb auch hinsichtlich der Topftechnik ein neues Zeitalter angebrochen. Bisher wurde das vielfältige Gehölzsortiment bis zu 3-Liter-Containergrößen mit einer kleineren Mayer-Topfmaschine in einem älteren Gewächshausteil getopft, größere Container per Hand an Topftischen .

Die Zunahme der Containerkulturflächen von ehemals 1,5 auf 5 Hektar in den letzten Jahren machte jedoch eine neue, schlagkräftige Lösung unumgänglich. Firmeninhaber Holger Hachmann ließ in einer eigens dafür errichteten, geräumigen Halle eine komplett neue Topfstraße erstellen. Mit einer Grundfläche von 20 x 25 Meter nimmt die Halle (Drott Holzbau GmbH & Co. KG, Hilders-Simmershausen) die 18 m lange Topfstraße bequem auf.

Den ganzen Artikel sowie weitere Berichte über die Baumschulen H. Clasen und Hans Reinke lesen Sie in Ausgabe 07/ 2012 Deutsche Baumschule.