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Mitgliederversammlung in Sachsen: Landesverband sieht sich wieder akzeptiert

Eine überaus sachliche Atmospäre kennzeichnete am 3. November 2007 die Mitgliederversammlung des Landesverbandes Gartenbau Sachsen in Grimma. Nach den sehr belastenden Auseinandersetzungen der vergangenen Jahre konnte man im Verband wieder zur Sacharbeit übergehen, betonte Verbandspräsident Winfried Kaiser gegenüber der TASPO. Die Stimmung sei gut gewesen und die nicht befriedigende Teilnehmerzahl lastete Kaiser vornehmlich der allgemeinen Politikverdrossenheit an. Auch die zur gleichen Zeit in Grimma durchgeführte Mitgliederversammlung des Landesverbandes Sachsen im Fachverband Deutscher Floristen habe unter diesem Manko gelitten.

In seinem Bericht verwies Kaiser auf die wachsende gute Zusammenarbeit mit dem Sächsischen Ministerium für Umwelt und Landwirtschaft und auf die Lobbyarbeit mit den Landtags- und Bundestagsabgeordneten. Hier müsse man allerdings noch mehr in die Breite gehen und alle Parteien einbeziehen. Fest stehe jedenfalls, dass der Verband wieder von allen Ebenen akzeptiert werde. Das zeige sich auch in der ausgedehnten Zusammenarbeit zwischen den Fachgruppen des Landesverbandes und den gartenbauspezifischen Abteilungen der Sächsischen Landesanstalt für Landwirtschaft. Gut entwickelt zeige sich auch die Kooperation mit den Junggärtnern. Als wichtigste Aufgaben des Verbandes für die kommende Zeit bezeichnete Kaiser die Unterstützung der einzelnen Fachgruppen und den weiteren Aufbau und die Mobilisierung der Gärtner-Kreisgruppen. Gerade im letzteren Bereich wären die Querelen der vergangenen Monate nicht ohne Folgen geblieben. Hier gebe es noch eine Menge zu tun. Im Verlauf der Mitgliederversammlung wurden die Jahresabschlussberichte 2005 und 2006 vorgestellt. Zu beiden erteilte die Mitgliederversammlung dem Vorstand und der Geschäftsführung mit großer Mehrheit Entlastung. Breite Zustimmung erfuhren der Finanzplan 2007/2008 sowie die Anhebung des ZVG-Mitgliedsbeitrages um 50 Euro.