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Mitgliedschaft nur im Landesverband jetzt möglich

Zu einer Delegiertenversammlung hatte der Landesverband Gartenbau Sachsen am 29. März 2007 nach Dresden-Pillnitz eingeladen. Hier beschlossen die Delegierten mit Zweidrittelmehrheit die Änderung des § 4 der Verbandssatzung dahingehend, dass nun die Möglichkeit einer persönlichen Mitgliedschaft im Landesverband gegeben ist. Diese Festlegung erfolgte in Abstimmung mit dem Zentralverband Gartenbau. Die persönliche Mitgliedschaft beinhaltet keine Mitgliedschaft im ZVG, die aus ihr resultierenden Beitragszahlungen fließen allein in die Kasse des Landesverbandes. Die persönlichen Mitglieder können keine Leistungen des ZVG in Anspruch nehmen, aber alle Leistungen des Landesverbandes.

Ebenfalls mit Zweidrittelmehrheit wurde von den Delegierten die neue Beitragsordnung angenommen, in welche die Beitragsanhebungen des ZVG eingeflossen sind. Auch eine weitere Satzungsänderung, nämlich in Zukunft statt der Delegiertenversammlungen Mitgliederversammlungen als höchstes Organ des Verbandes zu bestimmen, fand in Pillnitz die Zustimmung der Delegierten. Mit dieser Satzungsänderung entsprach der Landesverband einem Urteil des Oberlandesgerichtes Dresden vom 3. November 2006 (Az.: 2 U 1427/06), welches sich mit dem Verlauf der Mitglieder- und Delegiertenversammlung vom 14. Dezember 2005 befasste und festgestellt hatte, dass Mitglieder ohne Delegiertenstatus keine Befugnis gehabt hätten, an der oben genannten Versammlung teilzunehmen. Ab sofort wird also die bisherige Form der Delegiertenversammlung durch die Mitgliederversammlung ersetzt. Zu neuen Kassenprüfern des Verbandes wurden Eleonore Dietze und Martina Feindura (beide Dresden) gewählt.