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Modernes Frischezentrum: Neue Absatzeinrichtung in Frankfurt-Kalbach jetzt in Betrieb

Schon vor 34 Jahren habe es in Frankfurt erste Initiativen gegeben, für den Gemüsebau eine bessere Lösung als die witterungsabhängigen Freilandverkäufe im alten Großmarkt zu finden. So erinnert sich Heinz Schenck, der langjährige hessische Gemüsebau-Fachgruppenvorsitzende. Er sieht diesen Traum mit dem neuen, am 6. Juni 2004 eingeweihten Frischezentrum im Gewerbegebiet Frankfurt-Kalbach nun in die Realität umgesetzt. Alles ist nun unter einem Dach und die Produkte des heimischen Anbaus werden im gleichen Stil angeboten wie die importierten Früchte. Schenck hofft auf positive Auswirkungen des Frischezentrums auf den regionalen Gemüsebau. Die Fribeg als Betreiber des Frischezentrums rechnet mit rund 3000 Wiederverkäufern (Einzelhändlern), die im Frischezentrum einkaufen. Der jährliche Warenumschlag soll sich auf etwa 300 000 Tonnen Lebensmittel sowie 140 000 Tonnen „Erzeugerware“ belaufen. Der Bau des Frischezentrums kostete 42,5 Millionen Euro. Wie es heißt, brachten die Händler zusätzlich rund zehn Millionen Euro für den Ausbau der Verkaufsstände auf. Das Projekt entstand als „Public-Private-Partnership“. Händler und Stadt Frankfurt hatten für den Bau des Frischezentrums nämlich eine gemeinsame Gesellschaft – die FRIMA – gegründet. Die Händler halten 75 Prozent und die Stadt 25 Prozent der Anteile. Die Händler zahlen eine monatliche Miete von 17,50 Euro pro Quadratmeter Verkaufsfläche und eine einmalige Einlage von 320 Euro pro Quadratmeter, dies ist der Gesellschaftsanteil an der FRIMA. Weitere Informationen unter: www. frische-zentrum-frankfurt.de.)