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Monsanto kauft Syngenta nicht

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Monsanto bekräftigt in einer Pressemeldung, dass eine mögliche Verschmelzung mit Syngenta einen „riesigen Mehrwert“ für beide Firmen, Aktionäre und Landwirte gleichermaßen bedeutet hätte. Das Unternehmen aus der Schweiz sei jedoch nicht mit dem vorgelegten Angebot zufrieden gewesen. Monsanto wolle sich nun auf die Wachstumsmöglichkeiten konzentrieren, die der vorhandene Unternehmenskern bereits biete.

Nachdem Monsanto kein Interesse mehr hat, macht BASF nun einen Vorstoß, um Syngenta zu erwerben? Foto: BASF

Syngenta: Kaufangebot durch Monsanto ungenügend

Am 18. August hatte Monsanto der Geschäftsleitung einen überarbeiteten Vorschlag für den Kauf von Syngenta vorgelegt. Dabei hatte der Konzern die Ablöse pro Aktie eigenen Aussagen nach deutlich auf 435 Euro erhöht. Zusätzlich garantierte Monsanto eine Strafzahlung von drei Milliarden US-Dollar, sollte der Kauf aufgrund behördlicher Einwände nicht zustande kommen. Wie das Manager-Magazin berichtet, habe Syngenta den Wert des Unternehmens im Angebot „bei Weitem“ nicht wiedererkennen können.

„Wir haben uns im guten Vertrauen mit Monsanto auseinandergesetzt und einige Schlüsselfragen herausgearbeitet”, sagte Michel Demaré, Vorsitzender von Syngenta. Monsanto habe diese Fragen nicht beantwortet, auch ein Grund weshalb kein Vertrag zustande kam.

Zeigt BASF noch Interesse am Erwerb von Syngenta?

Auch BASF hat angeblich großes Interesse am Erwerb des schweizerischen Pflanzenschutzmittel- und Düngerspezialisten. Wie ein Insider von verschiedenen Medien zitiert wurde, habe der Chemieriese aus Ludwigshafen sichergestellt, dass 50 Milliarden Euro für den möglichen Kauf Syngentas zur Verfügung stehen.