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Muttertag 2008: Gärtner und Floristen fordern Ausnahmeregelung

Scharfe Kritik an der CDU-Fraktion des baden-württembergischen Landtags übte der Hauptausschuss des Württembergischen Gärtnereiverbandes anlässlich einer Sitzung am 20. September in Bad Rappenau. Anlass ist das Verkaufsverbot am nächstjährigen Muttertags-Sonntag. Bekanntlich fällt Muttertag im Jahr 2008 auf den Pfingstsonntag (11. Mai). Zwar habe die FDP als kleiner Partner in der baden-württembergischen Landesregierung ihre Zustimmung zu einer Ausnahmeregelung signalisiert, nicht aber die CDU. Das im Zusammenhang mit dem Ladenöffnungsgesetz in Baden-Württemberg bestehende Verkaufsverbot am Muttertag 2008 dürfe nicht das letzte Wort der Landesregierung sein, heißt es in der Pressemitteilung des Württembergischen Gärtnereiverbands vom 21. September. Die Gärtner und Blumenfachgeschäfte in Baden-Württemberg würden sich benachteiligt sehen im Vergleich zu den benachbarten Bundesländern, wo mehrstündige Öffnungszeiten möglich seien. Betroffen von dem Verkaufsverbot am nächstjährigen Muttertag sind neben Baden-Württemberg noch Sachsen, Thüringen und Nordrhein-Westfalen. In diesen Ländern gilt das Verkaufsverbot an den drei ersten Feiertagen (Weihnachten, Ostern, Pfingsten). Und da Muttertag im nächsten Jahr auf den Pfingstsonntag fällt, würde das Verkaufsverbot einen Spitzen-Verkaufstag im Blumengeschäft treffen. Die Bemühungen, das Verkaufsverbot an den ersten Feiertagen und damit auch am Muttertag 2008 noch auszuhebeln, laufen auf Hochtouren, bestätigte Helmut Prinz, Präsident des Fachverband Deutscher Floristen.