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Muttertag: Verkaufsverbot in Baden-Württemberg

Das Verkaufsverbot am Muttertag 2008, der auf den Pfingstsonntag fällt, bleibt in Baden-Württemberg bestehen. Eine Sondergenehmigung für den Verkauf von Blumen ließ sich nicht erreichen. Trotzdem führten Bemühungen der beiden Gärtnerverbände des Landes und Besprechungen mit Vertretern der Landesregierung nach Angabe von Heinz Tiedemann zu einem Ergebnis. Der Präsident des Württembergischen Gärtnereiverbandes erwähnte am 28. Februar bei der Mitgliederversammlung der württembergischen Fachgruppe Friedhofsgärtner in Tübingen, das Land führe gemeinsam mit den gärtnerischen Verbänden zum diesjährigen Muttertags-Blumenverkauf eine große PR-Aktion mit Beteiligung von Regierungsmitgliedern durch. So würden 4.000 Plakate gedruckt und in der Woche vor Muttertag vielerorts in Baden-Württemberg zu sehen sein. Auf ihnen stehe, dass die Verkaufsstellen für Blumen zum Muttertag am Freitag und Samstag geöffnet sind. In allen Amtsblättern des Landes würden Anzeigen zu diesem Thema erscheinen. Zugleich soll eine Rundfunk-Kampagne laufen. Nach Meinung Tiedemanns wird die Kampagne zu einer großen Werbemaßnahme für den Blumenverkauf zum Muttertag. Die von den Blumengeschäften und Gärtnereien gewünschte Ausnahmegenehmigung habe sich in Baden-Württemberg leider nicht erreichen lassen, weil die beiden großen Kirchen massiv dagegen votierten.