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Mykorrhiza: zur optimalen Pflanzen-Entwicklung

Pflanzen sind vitaler, blühfreudiger sowie toleranter gegenüber Krankheiten und schlechten Witterungs- und Bodenverhältnissen, sobald sie ausreichend mit Mykorrhizapilzen verbunden sind. Da heute viele Substratmischungen keine Mykorrhiza enthalten und viele Flächen ein verarmtes Bodenleben haben, ist es gerade für die gärtnerische Praxis von großer Bedeutung, dass zur optimalen Pflanzenentwicklung zusätzlich Mykorrhizapilze eingesetzt werden. 

Die Ektomykorrhizapilze spielen bei vielen Gehölzen, speziell bei den Nadelgehölzen, eine besondere Rolle und können das Wachstum der Pflanzen deutlich anregen. Foto: INOQ

Zu den speziellen Mykorrhiza-Lieferanten zählt dieINOQ GmbH (Schnega), die sich auf die Produktion der verschiedenen Mykorrhizapilze für alle Bereiche des Gartenbaues und den ökologischen Pflanzenanbau spezialisiert hat. Das Unternehmen besitzt ein gut ausgestattetes Labor, in dem auch Bodenanalysen für Kunden durchgeführt werden können.

Die Dünge- und rein biologischen Pflanzenhilfsmittel der Mack bio-agrar GmbH (Fellbach) enthalten „Aktive Mikronährstoffe“ (AMN) für eine nachhaltige Bodenfruchtbarkeit und Pflanzengesundheit. Dazu zählt AMN Natural Activ-bio, ein gekörnter Naturdünger mit Mykorrhizapilzen, der ursprünglich unter der Bezeichnung Myko activ erfolgreich im Handel war und dann neu formuliert wurde. Der Basisdünger für Kultursubstrate enthält die Kernnährstoffe NPK im Verhältnis 7:3:7 + MgO und CaO. Außerdem unterstützt das Produkt bei Gartenneuanlagen und Rekultivierungen durch den Anteil lebender Mykorrhiza die Entwicklung sämtlicher Pflanzen und ermöglicht so auch eine Sofortbegrünung von Problemstandorten.

Für die Produktion von Zierpflanzen werden rund 2,5 bis 4,0 Kilogramm pro Kubikmeter Substrat eingesetzt, während zur Behandlung von Freilandflächen in der Regel zwischen fünf und 25 Kilogramm je 100 Quadratmeter verwendet werden. (gug)