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Nach Aufhebung der EHEC-Warnung: Reichenau-Gemüse eG leer gekauft

Die Verunsicherung durch die inzwischen aufgehobene Warnung, wegen EHEC keine Gurken, Tomaten oder rohe Blattsalate zu essen, ist vorbei und die Verbraucher greifen wieder herzhaft zu, berichtet die Erzeugergenossenschaft Reichenau-Gemüse eG. Bereits am Wochenende war die gesamte Ernte ausverkauft, so Johannes Bliestle, Geschäftsführer der Reichenau-Gemüse eG auf der Insel Reichenau. Dies betrifft aktuell die gesamte Produktpalette der Reichenau-Gemüse eG. Auch die Nachfrage nach Tomaten insbesondere der Reichenauer Tomatenspezialität „Inselperle“ und dem passenden frischen Topfbasilikum sei sprunghaft gestiegen.

Vor allem die Schlangengurken waren von der EHEC-Krise betroffen und es mussten rund 650.000 Stück innerhalb der letzten zwei Wochen vernichtet werden. Doch jetzt hat sich alles ins Gegenteil gedreht und das Angebot kann der Nachfrage fast nicht Schritt halten. Die Ernte auf den rund 40 Hektar Gewächshausfläche wird auch in den kommenden Wochen noch auf Hochtouren laufen.Die rund 120 Familienbetriebe erbrächten im Rahmen der Ernte in den Gewächshäusern derzeit Höchstleistungen.

Verbraucher sollten auf Herkunft achten

Die Gurkenpflanze benötigt bis zu drei Liter Wasser pro Tag. Mit 96 Prozent Wasseranteil und zwölf Kilokalorien pro 100 Gramm ist das leckere Fruchtgemüse idealer Bestandteil einer bewusst gesunden und erfrischenden Ernährung, hebt Reichenau-Gemüse hervor. Der hohe Gehalt an Kalium, Calcium, Phosphor, Eisen und anderen Mineralstoffen und Vitaminen macht die Gurke zu einer der gesündesten unter den Gemüsearten.

Daneben wirbt die eG für die regionale Herkunft ihrer Gurken. Wer als Verbraucher sicher gehen will, sollte auf die Herkunft wert legen. „Achten Sie auf das Originallogo. Nur wo Reichenau-Gemüse drauf steht ist auch kontrollierte, zertifizierte Qualität drin. Produktionsnähe und kurze Transportwege sind Garanten für Frische und Geschmack“. Deshalb gebe es Reichenauer Gurken fast ausschließlich in Süddeutschland.