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Nach dem Zusammenbruch der CMA: Wie geht es weiter?

Im Bereich Exportförderung zeichnet sich eine neue Entwicklung ab. Anfang der Woche 35 wurde in Berlin ein neues Konzept vorgestellt, in dem nach Einschätzung von Beobachtern die Vorstellungen des Bundesernährungsministeriums (BMELV) weitestgehend abgebildet sind und das allgemein auf Akzeptanz stieß. Es stammt von verschiedenen Verbänden aus Ernährung und vorgelagerten Bereichen und sieht ein gemeinsames Dach zu allen Sparten der Agrar- und Ernährungswirtschaft vor, das dem Ministerium bei der Exportförderung als Ansprechpartner dient. Die Ausfuhr-Unterstützung ist eine der wichtigen Säulen, die nach dem Aus der Centralen Marketinggesellschaft der deutschen Agrarwirtschaft (CMA) zusammengebrochen ist und bei der die Wirtschaft nun gefordert ist, eigene Modelle zu entwickeln. Dies gilt desgleichen für die allgemeine PR-Arbeit um Blumen und Pflanzen. Auch in diesen Bereich kommt offenbar Bewegung: Zusammen mit einer im Marketingbereich erfahrenen Person, die für einen befristeten Zeitraum eingestellt wird, will der Zentralverband Gartenbau (ZVG) ein Konzept für eine gesamtberufsständische PR-Arbeit entwickeln. Eine entsprechende Stellenausschreibung fand sich unter www.g-net.de. Angesiedelt ist der Arbeitsplatz bei der Förderungsgesellschaft Gartenbau (FGG).