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Nach Großbrand: Zierpflanzen-Gärtnerei plant Wiederaufbau

Ende März hatte es nachts in der Gärtnerei von Gunnar Beckmann in Gönnebek gebrannt. Als Ursache des Brandes, dem fünf Doppelschiff-Gewächshäuser von rund 6.000 Quadratmetern und damit ein großer Teil seiner Produktionshäuser zum Opfer fielen, machten jetzt, gut zwei Monate später, zwei Gutachten einen Kurzschluss in einem Schaltkasten in einer fast 35 Jahre alten Schaltwand aus. 

6.000 Quadratmeter Gewächshausfläche fiel in Gönnebek dem Brand zum Opfer. Foto: Liebgard Jennerich

Eines davon hatten Beckmanns beim Institut für Schadenverhütung und Schadenforschung in Kiel (IFS), einer Institution der öffentlichen Versicherer, in Auftrag gegeben. Auch die Kriminalpolizei ermittelte. Die vage Vermutung Beckmanns, jemand habe ihm schaden wollen und Brandbeschleuniger eingesetzt, bestätigte sich nicht.

Das von dem Schaltkasten ausgehende Feuer griff schnell auf die Energieschirme über, das brennende Gewebe tropfte auf die mit Pflanzen bestückten Kunststoff-Wannen der Ebbe-Flut-Tische und vernichtete mehr als 220.000 Pflanzen, Zimmerbegonien und Beet- und Balkonpflanzen, außerdem Fahrzeuge und gärtnerisches Verbrauchsmaterial.

Der Gesamtschaden liegt laut Beckmann im siebenstelligen Bereich. Die Versicherung übernimmt den Schaden nicht komplett, dennoch will Beckmann die Häuser wieder aufbauen, um weiter produzieren zu können.

Den vollständigen Artikel lesen Sie in der aktuellen TASPO Ausgabe 25/2012. (jen)