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Nachgehakt: Veiling Rhein-Maas – Wie dreht man die Uhr richtig vor?

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Der Uhrvorverkauf der Veiling Rhein-Maas befindet sich in der Testphase. Doch was verbirgt sich eigentlich genau hinter dem Online-System für Kunden und Anlieferbetriebe? Wer macht die Preise? Wie bestimmt der Kunde die Qualität? Die TASPO sprach mit dem Leiter der Versteigerung Joachim Arts.

Für den Start des Uhrvorverkaufs hat die Veiling Rhein-Maas ungefähr Ende März angepeilt. Foto: Veiling Rhein-Maas

 

Wann startet der Uhrvorverkauf denn nun? Bisher haben Sie sich ja mit der Veröffentlichung eines Starttermins zurückgehalten…

Das hängt vom Verlauf der Testphase ab. Wir rechnen damit, das System spätestens Ende März zu veröffentlichen. Alle Abläufe sollen zum Start reibungslos funktionieren. Außerdem möchten wir sicherstellen, dass die Anlieferer das Angebot schon im Vorfeld entsprechend annehmen und die erforderliche Menge und Sortimentsbreite der Ware zur Verfügung steht.

Schnittblumen sind bisher vom Angebot ausgenommen, weshalb?

Wir möchten schrittweise vorgehen und erst einmal Erfahrungen mit Topfpflanzen sammeln.

Wer legt die Preise fest, zu denen die Waren von den Anlieferbetrieben vorverkauft werden?

Die Preise werden vom Anlieferer selber festgelegt. Der Anlieferbetrieb sendet Preis und Produktfoto zusammen mit den Lieferscheindaten auf elektronischem Wege an die Veiling Rhein-Maas.

Wie sieht das Preisniveau aus?

Zum momentanen Zeitpunkt ist es noch zu früh, dies zu beurteilen. Wir empfehlen den Anlieferern, sich an den aktuellen Marktpreisen ihrer Produkte zu orientieren.

Handelt es sich hier um höherwertige Ware, als man sie an der „üblichen Uhr“ antrifft?

Die im Uhrvorverkauf angebotene Ware entspricht der A1-Qualität an den
Versteigerungsuhren. Der Uhrvorverkauf ist ein ergänzender Vermarktungskanal im Rahmen des bekannten Versteigerungsprozesses.

Wie kann der Kunde am PC-Bildschirm bestimmen, wie die Qualität der Ware in Wirklichkeit aussieht?

Durch das vom Anlieferer mit gesendete Produktfoto. Dies ist eine der
Grundvoraussetzungen zur Teilnahme am Uhrvorverkauf. Darüber hinaus finden die Kunden in der Online-Umgebung alle für den Einkauf benötigten Informationen zu einer Partie wie z.B. Qualität und Sortierung.

Was passiert mit der nicht verkauften Ware? Muss sie der Anlieferer noch einmal extra einpflegen, um damit an der Uhr versteigern zu dürfen?

Die Topfpflanzen, die im Uhrvorverkauf nicht zum angebotenen Preis verkauft wurden, werden automatisch als Partie bei der Versteigerung angeboten. Der Anlieferer muss keinen zusätzlichen Handlungsschritt durchführen.

Anlieferer dürfen 30 Prozent ihrer Ware für den Uhrvorverkauf deklarieren. Dürfen Kunden im Gegenzug den gesamten Teil der Anlieferbetriebe kaufen oder gibt es eine Mengenbeschränkung?

Es können maximal bis zu 30 Prozent einer Partie im Uhrvorverkauf angeboten und verkauft werden. Für Kunden gibt es keine Mengenbeschränkung beim Einkauf.