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Nachhaltig: Die TASPO wird bei K+W umweltfreundlich gedruckt

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Das aktuelle TASPO Spezial Nachhaltigkeit ist mit 92 Seiten auf Recyclingpapier die umfangreichste Ausgabe aller Zeiten und zeigt auf, welche Bedeutung das Thema Nachhaltigkeit in der Grünen Branche hat. Daher ist es ideal, dass es wie die TASPO bei K+W in Bad Oeynhausen nach den modernsten Verfahren umweltfreundlich produziert wird. Im Interview stellt Geschäftsführer Frank Pieper sein Unternehmen vor, das seit vielen Jahren für den Verlag Haymarket Media aktiv ist.

Was zeichnet die Firma Kunst- und Werbedruck (K+W) aus?

K+W widmet sich schon immer dem Besonderen. Anspruchsvolle, komplexe und qualitativ hochwertige Druckobjekte finden sich in unserem Portfolio, wobei die Kundenansprüche neben einer erstklassigen Druckqualität auch im Bereich der Vorstufenleistung, der Buchbinderei und der Logistik hohe Erwartungen mit sich bringen, die wir gern erfüllen. Wir verstehen uns als kompetenter Dienstleister rund um das Thema Print, der sich kundenbezogen andersartig mit unkonventionellen Projektlösungen befasst.

Welche Neuheiten und Klassiker werden in 2021 besonders herausgestellt?

Nachdem wir in den letzten beiden Jahren im Bereich der Druckerei investiert haben, erwarten wir hinsichtlich dessen keine gravierenden Neuerungen, wir optimieren aktuell in den Effizienzbereichen der buchbinderischen Verarbeitung. Im Trend liegen Produkte auf Naturpapieren, was im Kontext mit der Nachhaltigkeit nachvollziehbar ist.

Was sind die Besonderheiten für die Kunden? Was zeichnet diese Produkte aus?

Auf Naturpapier zu drucken, ist nicht ganz einfach. Natürlich kann man das auch standardisiert vonstattengehen lassen oder aber wie wir, sich mit der individuellen Oberfläche und den Eigenarten des jeweiligen Papiers individuell befassen, um so ein optimales Ergebnis von umweltverträglichen Farben und Papier zu erzielen. Gern unterstützen wir unsere Kunden auch im Bereich der Druckvorstufe, um optimale Bildergebnisse zu bekommen. Der Kunde profitiert von einem dem Papier angepassten optimalen visuellen Eindruck und angenehmer Haptik durch die naturbelassenen Oberflächen. So erhält er ein Produkt, das zu 100 Prozent recyclingfähig ist und dem Rohstoffkreislauf wieder zugeführt werden kann.

Stichwort Ziele und Herausforderung für die nächste Saison: Was beschäftigt Sie?

Auch die Druckindustrie leidet im werblichen Sektor stark unter der Pandemie. Unternehmen setzen auf digitale Medien, vernachlässigen den Faktor Print und merken erst spät, teilweise zu spät, was ihnen daraus resultierend verloren geht. Kunden, die ausnahmslos auf digital setzen, haben alle an Marktanteilen verloren. Gerade in der heutigen Zeit ist es wichtig, dass Menschen sich Ruhe gönnen, um zu sich zu finden und sich vom Bildschirm-Overload lösen. Der Digitalhype kann auch krank machen, und wir versuchen mit den Produkten unserer Kunden, die auf die Wirkung von Print setzen, den Menschen etwas für die Sinne und die Empathie zu bieten. Deshalb sind wir davon überzeugt, dass gedruckte Medien im Marketing-Mix eine beträchtliche Rolle spielen, denn Print wirkt und wirbt nachhaltig.

Wie sehen Ihre Nachhaltigkeitsstrategie oder die konkreten Maßnahmen aus?

Für uns ist unser ökologisches Engagement eigenangetrieben, aber natürlich setzen wir es positiv besetzt aktiv in unserer Marktkommunikation ein. Gerade auch weil die Ökobilanz im Vergleich zu den digitalen Medien unter Gesichtspunkten der Wiederverwertbarkeit für die meisten nicht transparent ist und oft auch schlecht gemacht wird. Dagegen setzen wir auf maximale Transparenz, und das zahlt sich aus.

Je nach Objekt drucken wir mit folgenden Zertifikaten: FSC, PEFC, Klimaneutraler Druck, Blauer Engel, Go Green, ISO 9001, 14001 und 50001. Wichtig ist: Bei uns wird alles, was recycelt werden kann, auch dem Kreislauf zugeführt. Es ist egal, ob es Folienabfälle, Papierreste, Druckplatten oder Anpflanzungsabfälle sind. Die Projekte, die wir im Deutschland-Plus-Mix von natureOffice unterstützen, befassen sich alle mit der Wiederaufforstung. Es sind regional wirkende Projekte im Sauerland, in der Rhön, in den Alpen, im Schwarzwald, im Hunsrück sowie im Taunus, und hierzu trägt auch das neue TASPO Spezial Nachhaltigkeit bei.

Die Energieversorgung kommt bei K+W seit Jahren zu 100 Prozent aus zertifizierten, regenerativen Energiequellen. Darüber hinaus wird die Abwärme der Aggregate zu Heizzwecken wiederverwendet. Als Dienstleister setzen wir mit einem Großteil unserer Kundschaft gemeinsame Aktivitäten im Sinne des Umweltschutzes beim Druck um. Unsere Kunden setzen das voraus, ohne dass man sich darüber groß Gedanken macht, welche erheblichen, auch finanziellen, Aufwendungen damit einhergehen. Wir sehen uns dem klimaneutralen und umweltfreundlichen Druck verpflichtet.

 

Betriebsprofil von K+W

K+W ist ein klassisch mittelständisches Unternehmen und beschäftigt etwa 90 feste Mitarbeiter. Je herausfordernder ein Objekt sich darstellt, umso spannender ist es für K+W in der Umsetzung. Die Produktpalette ist sehr breit aufgestellt, erstklassige Referenzen zeugen von hoher Qualität, absoluter Termintreue und wirtschaftlich interessanten Konditionen. Das Unternehmen ruht sich nicht auf den Lorbeeren der Vergangenheit aus, sondern konzentriert sich auf die Dinge, die kommen – denn „die Frontscheibe ist stets größer, als der Rückspiegel“, lautet das Credo von Frank Pieper. Weitere Informationen sind auf der Website von K+W zu finden.

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