Nachhaltige Blumen bei Aldi

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ALDI widmet sich seinen "Grünen Produkten" in einer separaten Einkaufspolitik. Foto: Frank Feeser / ALDI

Als erste deutsche Lebensmittelhändler haben Aldi Nord und Aldi Süd eine Einkaufspolitik für Blumen und Pflanzen veröffentlicht. Damit erweitern die Discounter ihr Nachhaltigkeitsengagement und setzen sich für Pflanzen aus nachhaltiger Erzeugung ein.

Blumen- und Pflanzen-Einkaufspolitik als Teil der Nachhaltigkeitsstrategie

Die Einkaufspolitiken, die die Unternehmensgruppen Aldi Nord und Aldi Süd bereits für viele Rohstoff- und Produktgruppen wie Kaffee, Tee oder Palmöl veröffentlicht haben, stellen einen verbindlichen Handlungsrahmen für Lieferanten und Geschäftspartner dar. Jetzt gelten diese auch für sämtliche Pflanzen – von der Schnittblume bis zur Topfpflanze.

„Nachhaltige Produkte sollen zu einer Selbstverständlichkeit für Handel und Verbraucher werden. Die Blumen- und Pflanzen-Einkaufspolitik ist ein weiteres Bekenntnis zu unserer ganzheitlichen Nachhaltigkeitsstrategie“, sagt Dr. Julia Adou, Leiterin Corporate Responsibility bei Aldi Süd. Im Rahmen der Einkaufspolitiken setzen sich die Discounter unter anderem für die Minimierung von Pflanzenschutzmitteln sowie den Schutz der Arbeiter ein: „Wir möchten gemeinsam mit unseren Lieferanten für einen Blumen- und Pflanzenanbau sorgen, der sowohl die Umwelt schont als auch die Gesundheit der Arbeiter berücksichtigt“, so Erik Hollmann, Leiter Corporate Responsibility Non-Food bei Aldi Nord.

GlobalG.A.P. macht Herkunft der Pflanzen transparent

Wichtiges Anliegen ist dabei auch die Rückverfolgbarkeit: „Unsere Kunden sollen den Ursprung ihrer Blumen transparent zurückverfolgen können“, so Hollmann. Dafür werden sukzessive bis Ende 2019 alle ALDI Blumen- und Pflanzenerzeugnisse von GlobalG.A.P. zertifizierten Farmen stammen und das entsprechende GGN-Verbraucherlabel erhalten. Damit können Kunden die Herkunft der Pflanzen online zurückverfolgen. GlobalG.A.P. ist das unabhängige Prüfsystem hinter dem GGN-Label, welches sich weltweit für sichere Produktionsmethoden sowie einen verantwortungsvollen Umgang mit natürlichen Ressourcen einsetzt.

„Wir begrüßen es sehr, dass so starke Partner wie Aldi Nord und Aldi Süd das Bekenntnis zu mehr Nachhaltigkeit umsetzen“, freut sich Dr. Kristian Möller, Geschäftsführer von GlobalG.A.P über das Bestreben der Unternehmensgruppen. „Dieser Schritt unterstützt die GlobalG.A.P.-zertifizierten Erzeuger dabei, ihr Engagement für mehr Nachhaltigkeit und Arbeitsschutz gegenüber den Verbrauchern transparent darzustellen.“

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