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Nachhaltigkeits-Pflicht für Palmöl verschoben

Betreiber von Blockheiz-Kraftwerken (BHKW), die flüssige Biomasse zur Verstromung einsetzen, müssen die nachhaltige Erzeugung der Rohstoffe erst ab dem 1. Januar 2011 nachweisen. Dem betreffenden Gesetz hat der Bundesrat am 9. Juli zugestimmt.

So sollen kurzfristige Engpässe auf dem Markt für flüssige Biomasse vermieden werden.

Die Nachhaltigkeitsnachweise erfolgen mithilfe von Zertifizierungssystemen und unabhängigen Kontrollstellen (Zertifizierungsstellen). Die Anzahl der bisherigen Anerkennungen reicht derzeit nicht aus, um den gesamten Bereich der eingesetzten und vergüteten flüssigen Biomasse zertifizieren zu können.

Dies betrifft vor allem Palmöl, das BHKW-Betreiber überwiegend einsetzen. Die Verschiebung um ein halbes Jahr hatte der Bundestag bereits Mitte Juni verabschiedet (siehe TASPO 20/10).

Den Nachweis der Nachhaltigkeit benötigen die BHKW-Betreiber, um den Bonus für nachwachsende Rohstoffe zu erhalten. Dieser ist im Erneuerbare-Energien-Gesetz festgelegt. Die Pflicht zur Einhaltung der Nachweise schreibt eine EU-Richtlinie vor.

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