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Neben der Hortimundo noch eine weitere Baumschulmesse im Süden?

Der von der Gesellschaft zur Förderung des Badischen Gartenbaues bekannt gegebene Wechsel der süddeutschen Baumschulmesse Hortimundo zum Messegelände nach Ulm (siehe TASPO 50/06) wird von den bisherigen ideellen Trägern offenbar nicht mitgetragen. Der Baumschul-Beratungsdienst Württemberg und der Erzeugerring Baumschulen Bayern nehmen nicht länger an der Planung und Durchführung der Hortimundo teil, gaben sie in einer Pressemitteilung bekannt. Sie erwägen sogar eine eigene süddeutsche Baumschulmesse.

Eine weitere Zusammenarbeit mit den Gremien der Gesellschaft zur Förderung des Badischen Gartenbaues mbH ist für die Verantwortlichen der beiden Beratungsringe "aufgrund von Meinungsdifferenzen und fragwürdigen Vorgehensweise bei zentralen Entscheidungen" nicht länger hinnehmbar.

Trotz wiederholter, mit Nachdruck formulierter Kritik aus den Vorständen von allen drei bislang beteiligten Beratungsdiensten aus Baden, Bayern und Württemberg, die die ursprünglichen Ideengeber und Initiatoren der Hortimundo sind, sei die Gesellschaft zur Förderung des Badischen Gartenbaues, die zur ersten Hortimundo 2002 als Dienstleister für die Durchführung gefunden wurde, nicht bereit gewesen, auf Mehrheitsmeinungen im Hortimundo-Beirat einzugehen. Abzuwarten bleibe, ob am neuen Standort in Ulm das einmalige Flair der Hortimundo in Leipheim und der gute Aussteller- und Besucherzuspruch wie in den Vorjahren erreicht werden könne. Die Beratungsdienste aus Bayern und Württemberg überlegen daher, eine eigene süddeutsche Baumschul- oder Gartenbaumesse auf die Beine zu stellen. Mehr im Internet: www.baumschulberatung.de.