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Neubeginn in Sachsen: Präsident weist Vorwürfe zurück

In einer betont sachlichen Atmosphäre verlief Anfang November die erste Mitgliederversammlung des Landesverbandes Gartenbau Sachsen nach der Neuwahl des Präsidiums. Man habe die Mitgliederversammlung einer Delegiertenversammlung vorgezogen, sagte Verbandspräsident Winfried Kaiser gegenüber der TASPO, um eine breite Basis zu erreichen. Vorgestellt und übergeben wurden die aktualisierte Satzung, der Entwurf der neuen Beitragsordnung und erstmalig eine Geschäftsordnung für den Verband. Man habe alle Fragen der Mitglieder beantwortet, sagte Kaiser, und darum gebeten, bis zum 21. November 2005 Änderungswünsche und neue Vorschläge zu den genannten Unterlagen an das Präsidium zu richten. Am 14. Dezember 2005 sollen sie von einer Mitgliederversammlung verabschiedet werden. Es sei bisher nichts festgeschrieben, betonte Kaiser, man werde jeden Vorschlag auf seine Realisierbarkeit prüfen. Das entspreche dem Stil des neuen Präsidiums beziehungsweise des erweiterten Vorstandes, mit einer breiten Basis zu arbeiten. Am 14. Dezember 2005 werde voraussichtlich auch über den Wiedereintritt in den Zentralverband Gartenbau (ZVG) entschieden. In Gesprächen mit Vertretern des ZVG sei man dabei, die gemeinsamen Ziele abzustecken. Entschieden wandte sich Kaiser in einem Gespräch mit der TASPO gegen Äußerungen in einem an ihn gerichteten Brief des Kreisgärtnermeisters von Glauchau, Wolfgang Neubert. So würden Kleinbetriebe, wie in dem Brief dargestellt, nicht ausgegliedert, sondern blieben persönliche Mitglieder im Landesverband, hätten alle Verbandsrechte und könnten die Angebote des Landesverbandes (zum Beispiel Rechtsberatung) wie bisher uneingeschränkt nutzen. Es bleibe aber jedem Betrieb offen, mit Zahlung des ZVG-Beitrages auch dessen Angebote, beispielsweise Zertifizierungen, in Anspruch zu nehmen. Was die neue Beitragsordnung betreffe - die stehe zur Diskussion, und man sei jederzeit bereit, Änderungen einzufügen. An einer Erhöhung gehe insofern kein Weg vorbei, da man mit dem zu erwartenden Wiedereintritt in den ZVG dessen Forderungen gerecht werden müsse.