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Fachagrarwirt für Baumpflege: neue Ausbildungsverordnung

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Zum 1. Januar 2021 tritt die neue Ausbildungsverordnung zur geprüften Fachagrarwirt*in für Baumpflege in Kraft. Beim Fachverband geprüfter Baumpfleger (FgB) begrüßt man die Novellierung der Ausbildungsverordnung ausdrücklich.

Fachverband geprüfter Baumpfleger Die novellierte Fortbildung zum geprüften Fachagrarwirt Baumpflege eröffnet für Arbeitnehmer und für Arbeitgeber neue Perspektiven. Foto: FgB

Neue Möglichkeiten für Ungelernte

Die Novellierung der Prüfungsverordnung konnte die Zugangsvoraussetzungen für ungelernte Quereinsteiger deutlich verbessern, heißt es vom FgB. Viele anerkannte Baumexperten (z.B. ETW) ohne einen Ausbildungsberuf wurden trotz jahrelanger Berufserfahrung offiziell als Ungelernte bei Arbeitsverhältnissen oder bei Arbeitslosigkeit eingestuft. Auch konnten sie erst nach acht Jahren Berufspraxis als Quereinsteiger die Fortbildung zum Fachagrarwirt beginnen. Für diese Personengruppe eröffne sich nun die Möglichkeit, bereits nach 5 Jahren mit der Fortbildung zu beginnen und damit einen Berufsabschluss zu erlangen. Die Novellierung der Verordnung hat allerdings keinerlei Auswirkung auf bereits bestehende Fachagrarwirte Baumpflege.

Qualifiziertes Fachpersonal für zukünftige Herausforderungen

In Kreisen des FgB weiß man um die Wichtigkeit qualifizierten Fachpersonals, um sich den Aufgaben der kommenden Jahre zu stellen. Mit dem Meister in der Baumpflege sei somit auch der Grundstein gelegt worden. „Baumpflegebetriebe müssen in Zukunft Baumpfleger ausbilden dürfen“, das ist die Forderung vom FgB an die Sozialpartner im Zuge der anstehenden Neuordnung der gärtnerischen Ausbildung. Die Chance müsse demnach unmittelbar genutzt werden, sobald sämtliche Fragen bei den entsprechenden Ausbildungsstellen geklärt seien. Für Arbeitgeber betont Cremer die Vorteile, dass sich nun verstärkt die Führungsebene in der Baumpflege qualifizieren kann und somit der hohe Nachfragedruck für diese Experten abgemildert werden kann.

„Bessere Zukunftsaussichten für Baumpfleger“

„Damit ist das Meisterniveau DQR 6 festgeschrieben und eröffnet Baumpflegern bessere Zukunftsaussichten und die Möglichkeit, Chancen für ein lebenslanges Lernen zu nutzen“, so der Vorsitzende Jörg Cremer. „Als mitgliederstärkster Fachverband in der Baumpflege sind uns die persönlichen Lebenswege der Baumpfleger seit Jahren bekannt und es war uns ein großes Anliegen, durch unser Engagement unseren Beitrag zu der Anerkennung des Meisterniveaus zu leisten“, führt Cremer weiter aus.

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