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Neue Pflanztöpfe in 100 Prozent PCR

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Schon vor über zehn Jahren hat Hawita-technoplant damit begonnen, den Einsatz neuer Kunststoffe auf ein notwendiges Minimum zu reduzieren. Nun geht die Hawita-Tochter noch einen Schritt weiter: Die Pflanztöpfe sind ab sofort und ohne Aufpreis auch in einer PCR-Variante erhältlich – wahlweise lieferbar in Grau oder einem Blauton.

Die PCR-Pflanztöpfe von Hawita, links der Blauton und rechts in Grau. Foto: Hawita-technoplant

Bewusste Entscheidung für Recycling-Kunststoffe

Wie die Emsteker Pflanzgefäß-Spezialisten erklären, hat Hawita-technoplant bereits lange vor der aktuellen Kunststoff-Diskussion damit begonnen, Ressourcen zu schonen und den Rohstoffkreislauf zu stärken.

Für den Einsatz von Recycling-Kunststoffen hat sich das Unternehmen nach eigenen Angaben ganz bewusst entschieden. Denn deren Umweltbilanz ist deutlich besser als die sogenannter Bio-Kunststoffe auf Ethanolbasis. „Das hat gleich mehrere Gründe“, erläutert technoplant-Betriebsleiter Jens Berkensträter. „So ist der Energiebedarf bei der Produktion Ethanol-basierter Polyethylene viel höher als beim Kunststoff-Recycling.“

Rohstoff für PCR-Pflanztöpfe „quasi direkt aus dem Gelben Sack“

Laut Berkensträter steigt zudem der Materialbedarf an, da Bio-Kunststoffe für eine vergleichbare Qualität immer mit neuen Kunststoffen gemischt und die Wandstärken erhöht werden müssen. „Und für die Ethanol-Gewinnung entstehen häufig ausgedehnte Zuckerrohr-Monokulturen zulasten der Biodiversität. Das kann keiner wollen“, mutmaßt der technoplant-Betriebsleiter.

Der Rohstoff für die ab sofort lieferbaren PCR-Pflanztöpfe des Unternehmens stamme dagegen „quasi direkt aus dem Gelben Sack“, wie Berkensträter erklärt, denn das Kürzel PCR steht in der Kunststoffwelt für „Post Consumer Recycling“.

Den wahlweise in Grau oder einem Blauton lieferbaren Gefäßen wird Hawita-technoplant zufolge lediglich noch ein geringer Anteil Farbe zugemischt. An der bekannt hohen Qualität ändere sich durch den neuen Rohstoff, der das EuCertPlast-Siegel trägt, nichts.

Umweltschutz hört bei Hawita nicht bei Recycling-Kunststoffen auf

Wie der Hersteller betont, hört der Umweltschutz in der Hawita-Gruppe aber nicht beim Einsatz von Recycling-Kunststoffen auf. So sei das Familienunternehmen beispielsweise auch bekannt dafür, dass es abgetorfte Flächen viel umfangreicher renaturiere, als gesetzlich gefordert.

Auch in anderen Bereichen biete es gleichermaßen ökologische wie ökonomische Lösungen an. Dazu gehören den Angaben zufolge etwa die zuverlässigen und bequemen Mehrwegsysteme Palettino (Transport- und Kultur) und Easypot (Anzucht), die besonders nachhaltigen Säcke aus Norec-Folien für die Fruhstorfer Bio-Erden sowie die ressourcenschonenden Kultursubstrate.