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Gartenschau Alzenau: positive Zwischenbilanz

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206.000 Besucher zählt die Bayerische Gartenschau „Natur in Alzenau“ seit ihrem Start am 22. Mai: Diese positive Zwischenbilanz haben die Veranstalter zusammen mit dem bayerischen Landwirtschaftsminister Helmut Brunner im Rahmen einer offiziellen Pressekonferenz heute auf dem Gartenschau-Gelände gezogen. Für die kommenden Wochen wird sogar mit einem noch größeren Besucherandrang gerechnet.

Landwirtschaftsminister Helmut Brunner (2. v. r.) zeigt sich zufrieden mit dem Zwischenergebnis der Gartenschau in Alzenau. Foto: Natur in Alzenau 2015 GmbH

Hitze bremst Besucheransturm auf die Gartenschau

Dabei seien durch die zum Teil große Hitze in den vergangenen Wochen sogar viele von einem Besuch der bayerischen Gartenschau abgehalten worden, so Brunner. Als Indiz für den Zusammenhang zwischen Temperaturen und Besucherzahlen wurde der vergangene Sonntag genannt – bei angenehmer Wärme sei mit 6.000 Gästen der bisherige Tagesrekord in Alzenau erreicht worden.

Ebenfalls unter der Gluthitze im Juli zu leiden hatten Brunner zufolge die Pflanz- und Rasenflächen auf dem Alzenauer Gartenschaugelände: Wegen extremer Trockenheit waren die Gärtner auf dem Gartenschaugelände mit der Bewässerung der Beete und Anlagen im Dauereinsatz.

Gartenschau-Konzept trifft Geschmack der Besucher

Unabhängig davon wertet der bayerische Landwirtschaftsminister den bisherigen Erfolg in Alzenau als klares Zeichen dafür, dass das Gartenschau-Konzept den Geschmack der Besucher voll getroffen hat. So sei es im zentralen „Generationenpark“ und im „Energiepark“ am Stadtrand Brunner zufolge vorbildlich gelungen, das Miteinander von Jung und Alt und das Thema „Erneuerbare Energiequellen“ umzusetzen.

„Gartenschauen schaffen bleibende Werte, für die auch noch die nachfolgenden Generationen dankbar sein werden“, machte Brunner darüber hinaus deutlich. Rund neun Hektar Grün- und Naherholungsflächen wurden für die Gartenschau in Alzenau neu angelegt. An den Gesamtinvestitionen von rund fünf Millionen Euro hat sich der Freistaat mit 1,6 Millionen Euro beteiligt, weitere 600.000 Euro steuerte die EU bei.

Die Gartenschau „Natur in Alzenau“ ist noch bis 16. August täglich von 9 Uhr bis zum Einbruch der Dunkelheit geöffnet.